Sinn erkennen

Von Hirntoten in denen neues Leben reift, das sie gebären und ernähren

Seit nunmehr sechzehn Jahren denke ich auf einem Buch herum, das eines meiner Lebensaufgaben darstellt. Damit ist ein Seelenauftrag gemeint, der zur Entfaltung ruft.
1998,  nach dem dramatischen Tod meiner Eltern ist mir zum ersten Mal die Idee gekommen, es zu schreiben. Damals hätte ich es allerdings eher aus der Sicht eines Rachengels geschrieben, der ohnmächtig mit ansehen musste, wie die eigene Mutter inmitten eines Krankenhauses an den Folgen einer viel zu spät erkannten Blutvergiftung starb. Aber auch aus dem Blickwinkel einer zutiefst verletzten Frau, die damit einverstanden war, dass der eigene Vater sich erschießt, weil er damit bewusst seinem Krebsleiden ein Ende setzen konnte. Aus dem inneren Erleben einer Frau, die selbst über ein Jahr nach sterben wollte und sich irgendwann die Frage stellte: „Warum ist das alles geschehen?“

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Der Preis vergeht, die Qualität bleibt

sagt ein Sprichwort aus China. Ein eindrückliches Beispiel dafür liefert ein Schatz aus dem nach über 80 Jahren nach seinem Untergang geborgenen Wrack des Luxusliners Titanic. Das Schiff war mit seiner Indienststellung am 02. April 1912 das größte Schiff der Welt. Der Luxusdampfer galt als unsinkbar und fuhr während seiner Jungfernfahrt um das blaue Band. Eine damalige Auszeichnung für die schnellste Überquerung des Atlantics von Ozeanlinern. An Bord befand sich auch  Adolphe Saalfeld…
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Wenn die Hexen in den Mai tanzen

… heute Nacht, in der Nacht vom 30. April zum 01. Mai ist Walpurgisnacht.  Die Wikipedia sagt über dieses Fest: “ Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest am 30. April. Der Name leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Fests. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
Wer genauer hinschaut, erkennt in den Maibäumen und dem Entzünden der Maifeuer

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Was bedeutet Emanzipation?

Oder besser gesagt: „Was bedeutet Emanzipation für mich?“ frage ich mich angesichts der Bilder, die ich in dem Beitrag: „Soldatinnen in Israel – die Pflicht der Kriegerinnen sehe und die auf mich wirken, als sei Soldat/innen – Sein nur ein ein großer Spaß. Noch brisanter finde ich die Darstellung der Frauen in Anbetracht dessen, dass es sich um Soldatinnen handelt, die im Nahost-Konflikt in Kampfeinsätzen eingesetzt werden.
Ich bin dankbar, dass mir ein solcher Spaß erspart bleibt. Die israelischen Frauen müssen da sicher größere Hürden überwinden, wenn sich dieser Pflicht entziehen wollen. Zumal in dieser Pflicht die eingangs in dem Artikel von Christoph Sydow erwähnten Worte des Staatsgründers Ben Gorion seit 65 Jahren mitschwingen:

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Ars Moriendi oder Abendkleid und Totenhemd

während ich mit einem Leipziger Krankenhausseelsorger telefoniere und mich über Aufklärung für die Organspender austausche, klingelt mein anderes Telefon. Ein Mann ist am Handy, dessen Stimme angestrengt klingt  und mir ein leichtes Frösteln verursacht. Ich ahne, dass es hier um etwas Essenzielles handeln muss, habe aber momentan noch keine Zeit mich ihm zuzuwenden. Notiere seine Kontaktdaten und wir verabreden uns zu späterer Stunde an diesem Nachmittag.

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Irene Wahle

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