Buchempfehlungen

„Ein gutes Buch zu lesen, ist wie ein gutes Gespräch mit einem Freund“, sagte einst ein Kunde von mir. Das stimmt. Aber es ist noch mehr, es ist eine anhaltender Aspekt meiner beruflichen und persönlichen Weiterentwickung und Weiterbildung. Mich nachhaltig berührende Bücher gebe ich deshalb gern als Empfehlung an Sie weiter.

Jeder Gedanke wird zum Untermieter in uns

Gerade eine punktuelle Aussage in Bezug auf die von uns gehegten Gedanken, geäußert von T. Harv Eker gefunden:

„Keiner unserer Gedanken (Anmerkung Irene Wahle wir sollen bis zu 50.000 Gedanken pro Tag denken) wohnt mietfrei in unserem Kopf wohnt. Jeder gedachte Gedanke ist entweder eine Investition oder ein Kostenfaktor. Entweder dieser Gedanke bringt uns auf dem Weg zu Glück und Erfolg voran. Oder er führt uns auf Abwege. Ein Gedanke gibt entweder Kraft oder er nimmt uns Kraft. Deswegen ist es wichtig, das wir unsere Gedanken und Glaubenssätze mit Bedacht denken, betrachten und gegebenenfalls überdenken.“

(aus dem Buch: „So denken Millionäre – Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Geld„)

Über Zufälle, gescheites Scheitern und einen Kairos

Was für Zufälle und günstige Augenblicke rund ums Scheitern!

Vorgestern früh reifte für mich ein Kairos, wie die alten Griechen den günstigen Augenblick nannten. Dieser Kairos betraf ein Werk von  Felix Maria Arnet namens: „Gescheit scheitern“.  Der Autor, der auch Redner und Coach ist, hat es mir im letzten Jahr geschenkt. Das Buch ist ein kleines Schätzelein aus der Gabal Reihe: „In dreißig Minuten wissen Sie mehr!“

Dafür danke ich dem Experten, genau wie für seine Widmung, mit der er mir ans Herz legte, an meine Träume zu glauben …

Heimo Schwilk beschreibt Leben und Werk von Hermann Hesse

Lese gerade „Hermann Hesse Das Leben des Glasperlenspielers“

Eine der Biographien, für die ich mir unendlich viel Zeit nehme. Bisher so an die zwei Monate. „Warum das?“, fragen Sie sich  vielleicht verehrte Leserinnen und Leser. Diese Monografie, also ein alle Werke und das Leben des Autors beleuchtende Arbeit,  von Heimjo Schwilk besitzt eine Tiefe, die Hermann Hesse ein ehrendes Denkmal setzt. Gedanklich wandere ich lesend und reflektierend durch das Werk, dass eine wahre Fundgrube für Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist.

Beispielsweise finde ich Inspirationen darüber, wie lange und mit welchen Reifungsprozessen Hermann Hesse an einem Buch arbeitete.  Aber auch, in welche Auflagen seine Bücher produziert wurden und welche Autorenhonorare er erzielte uvm.

„Hermann Hesse – das Leben des Glasperlenspielers“

ist ein ein Werk, in das sich ein Seelenverwandter empathisch, kreativ und mit hohem Sachverstand eingebracht hat. Es überzeugte mich gleichermaßen durch den hohen Reflektionsgrad des Autor, der uns dadurch einen Meister der Feder des zwanzigsten Jahrhunderts in Leben und Werk nahe bringt: Einen Menschen, der auch Jahrzehnte nach seinem Tod zu den meistgelesenen Autoren der Weltliteratur zählt.

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Biographien schreiben lassen: Über die islamische Revolution im Iran

Biographien schreiben lassen hat viele Facetten, unter anderem die, sich mit anderen Religionen und Kulturen auseinander zu setzen.

Während dieser Auseinandersetzung bin ich auf einen Menschen aufmerksam geworden, der in der Stadt geboren wurde, in der mein Kunde die Islamische Revolution erlebte. Eine Zeit, die mein Kunde auch gut überstand, weil er als Deutscher dort gut angesehen war, während sich auf Juden und Amerikanern aller Hass ablud.

Warum das so war, recherchierte ich und stieß auf einen tief schürfenden Artikel  des eingangs erwähnten Menschen. Er ist Dozent, Journalist und Nahost-Experte und heißt Dr.  Behrouz Khorsozadeh. Der Artikel, der das Verhältnis zwischen Persern und Juden beschrieb, erschien auf INN, mutmaßlich „InterNetNew“, ein Portal für neue Nachrichten im Netz, berührte mich.  Facebook machte es möglich, mich mit ihm zu vernetzen und erste Impulse auszutauschen.

Beispielsweise schrieb ich diese Nachricht auf Facebook:

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„Kunstvoll Abschied nehmen“ oder fünf Jahre durch Berge von Papier arbeiten

„Kunstvoll Abschied nehmen – vom Sterben im Leben und im Tode“ ist eines meiner Herzensprojekte und Lebensaufgabe. Die vergangenen fünf Jahre habe ich damit zugebracht, für einen Bereich zu recherchieren, der mir viel Kopfzerbrechen bereitete. Es ging um das Kapitel

„‚Willen bekunden‘ und ganz speziell um die Bereiche ‚Organe spenden?‘ und ‚Zuhause sterben'“

Zum Jahresende wollte ich das Manuskript abgeschlossen haben. Doch oftmals kommt es anders als eine denkt. Trotz aller Unterstützung wird manchmal alles zuviel. Ich war einfach erschöpft vom arbeiten an drei Projekten. Wieder eine Lernaufgabe, das richtige Maß zu finden und  Maß zu halten. Das habe ich jetzt noch tiefer in meiner Vision verankert: auszuruhen bevor es mir die Füße krankheitshalber weghaut. Aber ich mache meine Arbeit einfach zu gern und muss auf diesem Gebiete noch einiges lernen.

Seit Jahresanfang bin ich wieder fitter auf den Beinen und gebe nun den offenen Bereichen seine Zeit, um auszureifen.

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Irene Wahle

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