Ansgar Schäfer über erstklassiges Handeln und den Sinn des Lebens

Sehr verehrte Damen und Herren, ich freue mich,  Ihnen heute Ansgar Schäfer,  den Geschäftsführenden Gesellschafter des Züricher Personalmanagement-Unternehmens: „Schäfer & Partner“ vorzustellen.  Ich schätze Ansgar sowohl als erfolgreichen Herzblut-Unternehmer mit Empathie und Gespür, als auch als Menschen der ethische Werte lebt und die Veränderung ist, die er in der Welt finden möchte. Als Persönlichkeit, die sich auf den Mut fordernden Weg sich selbst zu erkennen, begeben hat.

Freuen Sie sich nun auf drei interessante Antworten auf meine drei Fragen:

Ansgar Schäfer; Foto:Yolanda Di Mambro

Warum tust du beruflich das, was du tust?
Ich mag Menschen und sicherlich ergab sich aus diesem Grunde nach je dreizehn Jahren Hotellerie und Tourismus für mich die günstige Gelegenheit im Human – Resources – Bereich meinen Platz zu finden. Arbeit mit und für Menschen also, die große Herausforderungen und Befriedigung in sich birgt. 80% -90% meiner Tätigkeit besteht aus persönlichen Kontakten zu Menschen. Das sind Arbeitgeber und Personalverantwortliche auf der einen Seite und Kandidaten und Kandidatinnen aller Ebenen auf der anderen Seite. Die erfolgreiche Integration eines Stellensuchenden bei einem unserer Arbeitgeber ist jedes Mal ein Erfolgserlebnis der besonderen Art. Auf diesem Wege der Wirtschaft die nötigen Impulse geben, Firmen beraten und später beobachten dürfen, wie sich die Unternehmen unter Leitung eines Geschäftsführers, den ich selbst ausgesucht habe, weiterentwickeln, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.
Dass ich von meinem Beruf gut lebe, ist ein höchst willkommener Begleiteffekt.
Beruf und Berufung sind in meinem Dasein in nahezu optimalem Einklang.

Was ist der Sinn deines Lebens?
Eine ausfüllende und befriedigende Arbeit beinhaltet für mich ein hohes Maß an Sinn.
Alle meine bisherigen beruflichen Herausforderungen hinterließen in mir stets das Gefühl, wertvolle Arbeit zu leisten.
Als Hotelier Menschen auf der ganzen Welt vorübergehend ein Zuhause zu bieten, empfand ich als höchst sinnvoll. Manche meiner einstigen Gäste sind heute noch meine Freunde. Als Touristik-Manager habe ich weltweit zwischen den Kulturen vermittelt und dabei sinnstiftend agieren können.

Der Sinn des Lebens besteht für mich aber vor allem darin, ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu sein. Mich zu engagieren, aufzuklären und Personen, die verzweifelt sind, zur Seite zu stehen. Genauso viel Sinn macht es für mich, täglich ethische Werte, wie: „Excellence, Integrität, Respekt, Unabhängigkeit und Fairness“ zu leben.
Mir ist wichtig, mich an Menschen zu orientieren, die eine ähnliche werte orientierte Philosophie verfolgen. Mitmenschen, denen ich ihre Excellence, also ihr erstklassiges Handeln ansehe. Deren Integrität für mich spürbar ist und die sich mit ihrer Achtung und ihrer Wertschätzung für alle Geschöpfe natürlichen Respekt verschaffen. Persönlichkeiten die sich durch ihre Unabhängigkeit und Fairness zu Vorbildern – zu meinen Vorbildern – gemacht haben.
Diese Sinnhaftigkeit ist für mich wert(e)volle Grundlage, um auf dem sich scheinbar immer schneller drehenden Karussell unserer Gesellschaft mitzufahren. Um der Geschwindigkeit gleichwohl Herr zu werden, sehe ich für mich vier Ansätze für eine erfolgreiche und sinnvolle Umsetzung von Werten:

– das Vorleben der Werte durch beispielhaftes Verhalten
– eine klare Kommunikation und Diskussion der Werte
– Werte durch eindeutige Maßnahmen verankern
– last not least Erich Kästners Worte: „Es gibt nix Gutes. Hauptsache ihr tut es.“

Welchen Nutzen ziehst du aus der Beschäftigung mit deinem Tod?
Zweifellos ist diese letzte Frage wohl die schwerste Frage. Sterben und Tod löst nach wie vor bei vielen Menschen Ängste aus. Deshalb wird das Thema zumeist verdrängt. Auch wenn der Tod schrittweise enttabuisiert wird, wird dies meiner Meinung nach noch ein langer Prozess für jeden von uns sein.
Einfacher scheint es mir deshalb, mich deshalb gleich einem ganzen Fragenkomplex zu stellen.  Mir meine Sinnfragen auf dem steinigen Weg der (Selbst) Erkenntnis zu beantworten. Diese Einsichten ermöglichen es mir, mich dem Thema – Sterben und Tod – auf mehreren Pfaden anzunähern.

Obwohl ich mich regelmäßig mit dem Tod auseinandersetze, bin ich noch weit davon entfernt eine klare Vorstellung von ihm zu haben. Oder genau zu wissen, was abgeht am „Ende des Tages.“
Dank zahlreicher wertvoller Publikationen, wie die der schweizerisch-US-amerikanischen Psychiaterin, Elisabeth Kübler- Ross (gest. 2004) konnte ich bereits in jungen Jahren wichtige Zusammenhänge erkennen. Die Ärztin gilt als Begründerin der Sterbeforschung.
So ist mir Kübler-Ross Kernbotschaft: „Unerledigtes im Hier und Jetzt erledigen“ eine ständige Begleiterin. Einerseits, um in der Lage zu sein, sterbende Menschen zu begleiten und andererseits, um selbst bereit zu sein für das Unvermeidliche.

Nutzen in der Auseinandersetzung mit meinem Lebensende sehe ich darin, heute mehr Klarheit zu erhalten über das – Danach -.
Außerdem mache ich mir wiederholt bewusst, dass ich hier auf Erden nur eine begrenzte – eine geschenkte Zeit – verweile. Partnerschaften gehören für mich ebenfalls zu dieser geschenkten Zeit. Die geliebten (Luxus)Güter betrachte ich als Leihgabe, mit deren Unterstützung ich den Alltag besser bewältigen und genießen kann.
Auf diese Weise sehe ich dem Abschied in eine neue – andere Welt einen Hauch gelassener entgegen.

Vielen Dank Ansgar für deinen authentischen und wertvollen Gastautorenbeitrag. Weiterhin viel Erfolg auf deinem beruflichen und persönlichen Lebensweg.

 Weitere Information


Schäfer & Partner
– Human Resources Consultants
ansgar – die persönliche Website

 

 

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