Leseprobe: Berlins Prachtstraße und eine wohllöbliche Polizeibehörde

Mit Freude präsentiere ich Ihnen

Eine Leseprobe aus: „KunstLicht – LichtKunst – Episoden aus dem Archiv zur Geschichte der Berliner Öffentlichen Beleuchtung.“

[…]

Sturmwolken hängen über Europa und Berlin, der Stadt, die erblühen will im anfänglichen neunzehnten Jahrhundert. Damals zählt das Herz des heutigen Berlins 197.000 Einwohner. Sie alle feiern in jenen Tagen den Sieg über den Kaiser der Franzosen und die Rückkehr ihrer Kurfürsten. Vor allem jublelten sie ob der Heimkehr ihrer Königin Luise. Dieses Glück sollte allerdings nur ein Jahr währen. Dann verstarb die erste Königin der Herzen an den Folgen der Strapazen des jahrlangen Exils und ihrer zehn Geburten in dreizehn Jahren.
Die Menschen erholten sich langsam von den Ereignissen der napoleonischen Kriege, deren Auswüchse dreiundzwanzig Jahre sich wie dunkle Wolken über Europa augetürmt hatten. Der Brandgeruch der Befreiungskriege und ihrer letzten entscheidenden Schlacht, die Völkerschlacht bei Leipzig, schwebte noch über den Landen.

Sie ging als die bis dato größte kriegerische Auseinandersetzung in die Analen der Geschichtsbücher ein mit über 600.000 beteiligten Soldaten aus vielen Nationen. 60.000 von ihnen wurden verletzt oder getötet. Darunter auch viele Preußen.
Ein Umstand, der Friedrich Wilhelm III. sicherlich schmerzte. Er war einer, der lange versucht hatte sich aus allem heraus zu halten. Diesem Preußenkönig war der Frieden näher als der Krieg. Und so trug das Land Trauer ob der abertausend gefallenen Söhne des Landes und ob des Todes ihrer Königin Luise. In ihrer aller Erinnerung rief Friedrich Wilhelm III. den Totensonntag aus, den wir noch heute im stillen Gedenken an unsere Verstorbenen feiern. Neben all dieser Dunkelheit wünschte sich der Preußenkönig

Mehr Licht und neuen Glanz für seine Stadt Berlin

Die Jahre um 1800 waren neben aller Düsternis eine Epoche, in der die alten Machtstrukturen aufbrachen und sich die deutschen Lande hin zu einem modernen industriellen Zeitalter wandelten. Der Einfluss des aufstrebenden Bürgertums setzt sich sanft durch.
König Wilhem III. wollte deshalb seine Metropole weiter ausbauen und sie in neuem Glanz erstrahlen lassen. Dafür suchte er sich den prädestiniertesten Ort aus. Das Zentrum Berlins und die „Straße Unter den Linden“. Eine Allee, die im 16. Jahrhundert als Jagd- und Reitweg, sowie als Verbindungsweg zwischen dem Berliner Stadtschloss und dem Tiergarten angelegt worden war. Die dann seinen endgültigen Namen im 17. Jahrhundert bekam, als 2000 Linden – und Nussbäume auf ihr angepflanzt wurden. Ungefähr sechs Jahre nach seiner Rückkehr aus dem Exil, also um 1815, beauftragte Friedrich Wilhelm der III. seinen aufstrebenden Hofarchitekten Karl – Friedrich Schinkel diese ein und einen halben Kilometer lange Straße zu seiner zentralen Triumpf – Straße ausbauen.
Dort standen bereits bedeutende Bauwerke wie die Hofoper, die heutige Staatsoper. Sie war Deutschlands erstes öffentliches Opernhaus. Unter den Linden befanden sich das Kronprinzenpalais, ehemals die Wohnstätte der Kronprinzen, nun zur Residenz des Königs umgewandelt. Eine der Bauauflagen war es daher, einen unbeeinträchtigten Blick aus und auf seinen Wohnsitz zu gewähren und ein Gebäude für seine Leibwache zu errichten.
Im Östlichen Straßenabschnitt befand sich außerdem eines der ältesten Gebäude Allee. Das Zeughaus, in dem Waffen und Kriegstrophäen deponiert waren, sowie das Palais des Prinzen Heinrich, in dem 1810 die Humboldt – Universität gegründet wurde.
Schinkel nahm die Forderungen auf, plante, entwarf und legte sein erstes großes Konzept dem König zur Entscheidung vor. Ein Großteil dieser Schinkelschen Planung zur Schaffung eines weiträumigen, gut erschlossenen Zentrums wird vom König 1816 abgelehnt. Realisiert wurden in den beiden darauf folgenden Jahren die Verbreiterung der Straße und der Ersatz der alten Holzbrücke vor dem Opernhaus, sowie der Bau der Königswache, der Neuen Wache. Heute zentrale Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft.
Schinkel jedoch bleibt hartnäckig. Legt nur ein halbes Jahr nach Ablehnung einen neuen Entwurf eines großzügig geplanten und alles in allem durchdachten Zentrums vor. Obwohl das feine Gespür und der Einfluss von Königin Luise, der Förderin der Künste und Liebhaberin der klassizistischen Architektur fehlte, setzten sich des Baumeisters Vorschläge durch. Dazu gehören der Bau des Alten Museums, des Schauspielhauses und weitere seiner städtebaulichen Maßnahmen. Der westliche Teil der Straße entwickelte sich in diesem Sinne allmählich zur repräsentativen Wohnanlage für das aufstrebende Bürgertum und zu einer Geschäftsstraße mit Restaurants, Läden und Agenturgebäuden.

Diese Pracht wollte ins rechte Licht gerückt werden

bis in jene Tage erhellten seit 1672 des Nachts die Jan-van-der-Heyden-Laternen die Straße Unter den Linden, sowie andere Straßen und Plätze der kurfürstlichen Residenzstadt.

Revèrbère, Foto Lumière de Oil

Revèrbère, Foto Lumière de Oil

Jeden Abend kamen die Laternenanzünder, zumeist Kriegsveteranen, stiegen auf ihre Leitern und befüllten aus in den Nähe befindlichen Tanks die auf Vierkant-Holzmasten stehenden dreieckigen Laternen mit frischem Rapsöl. Sie funktionierten nach dem System einer Sturzflasche und brannten so befüllt die ganze Nacht. Lichtquellen, die über einhundertdreißig Jahre gute Dienste geleistet hatten. Schummrig mutete sie allenthalben an, diese Beleuchtung. Nun  stand sie  im harschen Widerspruch zum Aufbruch in ein neues Zeitalter.
Deshalb bezog sich der Auftrag für die Modernisierung der Straße Unter den Linden durch Friedrich Wilhelm der III. auch darauf, Berlins Beleuchtung durch fortschrittlichere und repräsentativere Kandelaber zu ersetzten. Der Geheime Oberbaurat, selbst Architekt und begnadeter Maler, entwarf die ihm passend erscheinenden Kandelaber und legte sie dem König zur Entscheidung vor.
Nach reiflichen Überlegungen entschied sich dieser wieder gegen Schinkels Entwürfe und favorisierte stattdessen Laternen, die er vor Jahren bei einem Besuch in Paris im Garten des Stadtschlosses der französischen Könige, im Palais de Tuileries, gesehen hatte. Das waren die Réverbèren.

Die Réverberè war technisch ausgefeilte Öllaternen

die von Bourgeois de Châteaublanc entworfen und die aus einem Wettbewerb der Stadt Paris hervorgegangen war. Réverbère bedeutet übersetzt widerspiegeln. Die Réverbère mit ihrem viereckigen Grundriss verdankt ihren Namen den in ihrem inneren mehrfach gewölbten Kupfer- Reflektor. Durch diesen besaß die Laterne einen höheren Wirkungsgrad als ihre Vorgängerin, die Jan-van-der-Heyden-Laterne. In der Mitte des Reflektors befand sich eine Öffnung für den Zylinder des Brenners mit einem schlauchförmigen Docht.
Die Réverbère verfügte über ein diagonal angeordnetes Reservoir mit einem sehr schmalen Profil, um zu vermeiden, dass zu viel Schatten nach unten hin entsteht. Der Hauptvorrat von Öl befand sich an einer Ecke der Laterne über dem unteren Teil des Bassins. Der Brennstoff wird nach dem Prinzip der Vogeltränke von Cardin nach und nach dem Docht zugeführt. Diese Anordnung über der Licht- und Wärmequelle hielt das Öl bei winterlichen Temperaturen relativ flüssig.

Revèrbère. Foto Archiv zur Geschichte der Öffentlichen Beleuchtung

Revèrbère. Foto Archiv zur Geschichte der Öffentlichen Beleuchtung

Die Laterne besaß in ihrem Dach einen mit einer Metallkappe versehenen Kamin, der die Lampe vor Luftwirbeln bei Wind schützte.
Die Réverbèren standen zumeist auf etwa 2,50m hohen Vierkant-Holzpfählen oder waren mittig über der Straße angebracht. Frei hängend an höhenverstellbaren Hanfseilen oder Ketten. Der Kandelaber wurde dann mittels eines Bügels von einer Aufhängung mit Kabel und Rollen getragen, und konnte bei Bedarf herunter gelassen werden. Beispielsweise um die Laterne zu warten, Öl aufzufüllen oder um den Zylinder oder Docht zu wechseln. Mit diesem Modell wurde die Straße Unter den Linden beleuchtet und das beginnend vom Tor der Humboldt-Universität.
Nachdem die ersten zehn Exemplare getestet und zugelassen waren, wurde ein Vertrag über die Lieferung von 1200 Stück mit dem Blechschmiedemeister Röhl vereinbart und die Prachtstraße damit ausgestattet. Sie ist seither der Ort Berlins, der bis heute immer zuerst mit den neuesten Laternengenerationen illumiert wird.
Mit dem Rest der Röhlschen Lieferung wurden dann damals weitläufig Berlins Alleen, Straßen und Plätze beleuchtet.
Anfangs waren die Réverbèren harscher Kritik ausgesetzt, denn die Menschen fühlten sich von den Reflektoren des Kandelabers geblendet. Die zuständige Polizeipräfektur nahm die Kritiken an und stattete die Laternen mit Abschirmungen aus. Das sorgte für eine angenehmere Stimmung. Damit war der Siegeszug der Réverbèren in Berlin eingeläutet. Der Kandelaber sorgte für mehr und repräsentativeres Licht und eine verbesserte öffentliche Sicherheit. Und das bis zur Einführung der Gaslaternen Ende der 1820er Jahre. Mit der Einführung des Gaslichtes in Berlin waren diese einzigartigen Leuchten nur noch, aber das während vieler Jahre des 19. Jahrhunderts in den damaligen Nachbarstädten Berlins wie Charlottenburg, Potsdam oder Spandau zu finden.

Gefahren durch offene Flammen in Spandaus Straßen

Obwohl mit der Auftragserteilung zur Fertigung von Straßenlaternen an die Klempnermeister strenge Auflagen verbunden waren, gab es hin und wieder Mängel in der Konstruktion.
Wie in dem nachfolgenden Beispiel. Die defekte Réverbère wurde zu einer Gefahr für ihre Umwelt, wie es der Bürger Kaplick anschaulich beschreibt:

„Einer Wohllöblichen Polizeiverwaltung erlaubt sich der Unterzeichende am 14. Februar 1869 folgendes mitzuteilen: Mitten vor meinem Hause, Feldstraße 1m, höchstens fünf Fuss von demselben entfernt, steht eine Laterne.
Am Donnerstagabend brannte dieselbe, wie öfters, nicht; der Zylinder lag am anderen Morgen schwarz, zersprungen auf der Erde. Am Freitagabend um sieben Uhr sehe ich, dass in der Laterne die Flamme bis zur Decke brannte. Ich wollte zur Stadt gehen, blieb aber, da ich besorgt war, stehen, um zu sehen, was daraus werden würde. Es dauerte nicht lange, so sprang der Zylinder; die Flamme teilte sich dem Glasbehälter des Rüböls mit, schlug bald darauf unterhalb des Brenners hervor und sprengte den Glasbehälter. Das brennende Öl ergoss sich nun in die ganze Laterne, diese zersprang ebenfalls und ein Flammenregen strömte zur Erde. Es war sehr dunkel; die Höhe der Laterne, der dicke Qualm und die hellen Flammen hatten in kürzester Zeit eine Menge Menschen zusammengeführt, die – wie z.B. mein Nachbar Perlewitz, der mit seiner ganzen Familie angestürzt kam – glaubten, mein Haus stehe in Flammen.
Die Laterne verbrannte nun oben vollständig, d.h. die gelöteten Eckstücke schmolzen und fielen brennend zur Erde. Ich hätte den Strick zerschnitten, konnte aber vor dem herabströmenden brennenden Öl nicht heran. Wäre dies am Abend oder die Nacht vorher, bei starkem Nordwest- Sturm geschehen, so hätte ich das ganze brennende Rüböl auf mein Bretter-häuschen bekommen, und was daraus hätte entstehen können, ist gar nicht zu ermessen.
In Anbetracht dessen, erlaube ich mir zunächst die Bitte auszusprechen, dafür Sorge tragen zu wollen, dass ich von diverser Seite her gegen Feuersgefahr gesichert bin. Entweder müssen sich andere Sicherheitsmaßnahmen treffen lassen, oder – so lieb es mir gewiss auch ist, hier draußen gerade eine Laterne vor dem Hause zu haben – die Laterne müsse versetzt werden, z.B. auf die gegenüberliegende Seite der Straße, was nach meiner Ansicht das zweckmäßigste wäre. Eine Laterne ist an dieser Stelle allerdings notwendig, da gerade hier, bei meinem Häuschen, die Straße eine bedeutende Biegung macht. Der Ständer der Laterne ist ohnehin sehr schadhaft; vor zwei Jahren sind schon Laschen angebracht, der Ständer selbst ist indessen unten abgefault und hängt nur noch in den Laschen respektive in den eisernen Bolzen derselben. Sollte denn ein niederer Ständer auf welchem die Laterne fest angebracht wäre, etwa praktischer sein? Eine Laterne, in der Öl gebrannt wird, frei hängend so dass sie bei Sturm hin – und her schleudert, oft horizontal zu liegen kommt, muss entweder verlöschen oder zerspringen. Auch geht durch die Höhe der Laternen, die zwischen den Baumkronen hängen, die Weite der Leuchtkraft verloren.

Der Herr W. Kaplick war ein wirklich aufmerksamer Beobachter. Denn mit Kennerauge stellte er fest, dass die Lichtpunkthöhe der Réverberè ganz und gar daneben war. Der wache Bürger schreibt weiter:

Endlich müsste auch, wie dies aber nicht der Fall zu sein scheint, ein Mann beim Anzünden beauftragt werden, der die Sache auch versteht. In dem ich dies zur Mitteilung bringe, es mir vorzuschlagen erlaube, bin ich Einer löblichen Polizei-Verwaltung ergebendster W. Kaplick – Gymnas. Zeichen – und Turnlehrer und 1. Lehrer der Gymnas. Vorschule.“

Dem Ansinnen des Herrn W. Kaplick wurde stattgegeben. Dem Amtsschimmel schien damals noch das Wiehern verboten, denn bereits einen Monat später, am 19. März 1869, war der Vorgang entschieden. Die Seilkonstruktion wurde entfernt und die Réverberè auf einen Holzmast montiert. Herr Conrad Politz, Mitarbeiter der Sicherheits- Deputation Spandau lies unserem hellwachen Herrn Kaplick folgende Ant-wort zukommen:

„Um eine ähnliche Gefahr zu vermeiden, soll die Laterne vor dem Kaplick`schen Hause nach der gegenüberliegenden Seite des Weges versetzt werden.“

Epilog

Im deutschen Sprachgebrauch verschwand das Wort Réverbère mit der Einführung der Gasbeleuchtung, aber die Franzosen bezeichnen noch heute  jedwede Straßenbeleuchtung als réverbère.
Wer sich einmal ein solches Exemplar in Natura anschauen möchte, der wird im Deutschen Historischen Museum Berlin pfündig. Leider ist diese durch eine Glühlampe verfremdet.

Quellen:
Architektur aktuell,
Karl Friedrich Schinkel Made in GDR, Harald Bodenschatz
Blog BiographinIW:
Requiem für Luise oder Erinnerung ist ewige Gegenwart
Hans Heckmann,
Experte für künstliche Beleuchtung: Biographie „Kandelaber-Heckmann“ und
„Archiv zur Kunst- und Entwicklungsgeschichte der Berliner Öffentlichen Beleuchtung“, geführt von dem Berliner Betriebsingenieur seit 1968. Seit 2012 ist dieses Archiv in die Bestände des Deutschen Technikmuseums übergegangen und wird seither digitalisiert. Danach kann die interessierte (Fach)Welt darauf zurück greifen.
Ara Kebapcioglu,
sammelt, restauriert Lampen und Accessoires der 18. und 19. Jahrhunderts: bewahrt technisches Wissen über Details zur Geschichte und Technik der Réverbère
Stadtmuseum Spandau,
„An eine wohllöbliche Polizeibehörde“ Eingabe des Bürgers Kaplick aus Spandau
Wikipedia
Zeitungsserie in der Berliner Zeitung
der 1980er Jahre Datum fehlt: „Unter den Linden“ (Teil IX)

Irene Wahle ist seit 2004 freiberuflich als Biographin im deutschsprachigen Raum tätig. Sie schreibt und produziert in Kooperation mit ausgewählten Netzwerkpartnern kostbar gestaltete Biographien, Lebens-Zwischen-Bilanzen und Firmenchroniken. 2008 wurde sie für die von ihr geschriebenen Lebenserinnerungen: „Kandelaber-Heckmann “ mit dem 1. „Deutschen Biographiepreis“ ausgezeichnet. BiographinIW ist als Expertin für Lebens – und Unternehmensbücher ins „Netzwerk der Besten | Großer Preis des Mittelstands“ aufgenommen worden. Mit ihrer Arbeit setzt sich Irene Wahle dafür ein, Leben zu klären, Erinnerungen als wichtigen Bestandteil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, Lebensleistungen zu würdigen und Visionen zu entwickeln. Tel. +49 381 68 63 874 biographie[at]irene-wahle.de

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