Erinnerungskultur

„Sterben ist garnicht so schlimm.“ (Tamme Hanken)

Unser letztes Sterben soll also ganz einfach sein…

wie mir gerade ein mich tief berührender Youtube-Beitrag vermittelte, den ich mir so morgens um vier Uhr anschaute. Das hört sich doch entlastend an. Es ist einer der liebevollsten und wärmsten Gedenkbeiträge, die ich je gesehen habe. Tamme Hanken, war  einer der großen Heiler unserer Zeit,  der im Jahre 2016 an Herzversagen gestorben ist.

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Lebenserinnerungen oder Grüße aus dem Jenseits

Meine Arbeit in der Auseinandersetzung mit den Lebenserinnerungen meiner Kunden hält immer wieder Überraschungen bereit. Ich bin jemand, zu dem die Menschen schnell Vertrauen aufbauen. Und wer Vertrauen in einen Menschen setzt, der öffnet sich. Die eine oder andere mit den intimsten Dingen. Die Menschen wissen ihre Geheimnisse gut bei mir aufgehoben. Heute ist der zweite Todestag meines verstorbenen Kunden und diesen Tag möchte ich nutzen, um die Geschichte einer wunderbaren Fügung zu erzählen.

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Biographien schreiben lassen oder unsere Alla lebt

Biographien schreiben lassen

immer mal wieder räume ich meinen PC auf. Durchforste die Ordner, um auch in meinen Computer Klarheit einziehen zu lassen. Während dessen stoße ich auf eine mittlerweile fünfzehn Jahre alte Gedenkrede. Erinnerungen kochen hoch, so als sitze ich gerade bei meiner Kundin und wir besprechen die Rede und bereiten alles für den Abschied von Alla vor.

Alla war eine junge, charismatische Frau, die ihren Traum vom Leben lebte. Solange, bis ein tragisches Unglück die Anfang Zwanzigjährige aus dem Leben riss. Ich schreibe diesen Text hier und bekomme wieder Gänsehaut, wenn ich an Alla denke. Dieser Fall berührte mich in seiner Tragik vielleicht auch so, weil Alla damals nur ein knappes Jahr älter war als mein Sohn.

Vielleicht auch deswegen

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Ich will sterben!

Ein Satz, der sich mir eingebrannt hat

und den meine Mutti mehrmals ausgesprochen hat, als sie sich in einer ihrer schmerzvollsten Lebensphasen befand. Nichts und niemand konnte sie von diesem Gedanken wegbringen. Selbst ihr geliebter Enkel blieb als Grund, hier zu bleiben, chancenlos. Irgendwann war ich sprachlos, hörte ihr einfach nur zu und das bis zu dem Tag, an dem sie verstummte. Ich war da und bei ihr, versuchte sie aufzumuntern. So wie meine Schwester und mein Sohn…

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Lebenserinnerungen oder die Wunder im Alltag

Lebenserinnerungen  sind für mich eine Pfeiler meiner Identität. Doch oftmals sind es ausgegrabene Erinnerungen. Damit meine ich, dass ich diese Erinnerungen weniger selbst gemacht habe, sondern sie erforscht habe oder in der Familie davon hörte. Wie die über meine Großmutter Frieda oder die Famile meiner Oma.

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BiographinIW

Irene Wahle

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