Brandbrief (1) EU Urheberrechts-Reform: unsere Freiheit ist in Gefahr

Über die Urheberrechts-Reform wird am 20. Juni vorab und am 05. Juli endgültig abgestimmt

waren für Änderungen des Transplantationsgesetzes wie im Jahr 2012 verantwortlich, so werden jetzt Gesetzesänderungen für das Urheber GEsetzt mit Duldung der Bundesrepublik Deutschand und anderen Staaten von der EU selbstständig durchgeboxt.

Unter dem Titel: „Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit“ schreibt die Macher des Blogs T3n, einer Informationsplattform für digitale Pioniere:

„Mit dem drohenden EU-Leistungsschutzrecht beginnt der Abschied von der Informationsfreiheit und das Netz, wie wir es kennen. Klingt sehr dramatisch? Ist es auch. Deshalb sollten Wähler jetzt handeln.“

Die Ursache für die Urheberrechts-Reform ist die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts.

Und das soll mit sogenannten Uploadfiltern in den sozialen Plattformen durchgesetzt werden.


Was genau ist daran so gefährlich für alle kleinen und mittelständischen Unternehmen, für kreative Leute und Privatpersonen?

Dieses Video von … erklärt ebenfalls sehr eindrücklich, was es mit den beiden besagten Paragraphen auf sich hat und was dann mit uns und unserer Freiheit geschieht.

Diktatur und totale Überwachung statt Kooperation und wertschätzendem Miteinander

Uplaodfilter sind eine Vorabzensur:

Eines der besten Videos, dass über die Stimmen vieler Menschen erklärt, welche Katastrophe die Neureglung des Urheberrechts in den Artikeln 11 und 13 sind. Viele wertvolle Statements die auf den Punkt bringen, was hier versucht wird: Unter anderem die Kommunikationsformen des 20.Jahrhunderts für das 21. Jahrhundert anzuwenden.

Oder Zitate, eine gesetzlich geschützte Form Gedanken anderer Menschen aufzugreifen, als Urheberrechtsverletzung zu blocken … ein Gesetz rausbringen, das hinkt. So wie ein Auto mit drei Rädern zu verkaufen, um es hinter her nachzubessern. Wir sind gefragt. Am Ende des Beitrages ist ein Musterbrief für Ihre/eure Abgeordneten des EU Parlaments. Danke für Ihre/eure Unterstützung. Stunden zählen: Morgen fällt die Entscheidung.

 

Ein dem österreichischen Standard schreibt über die

Massiven Bedenken gegen die EU Pläne für eine Urheberrechtsreform.

Eingefädelt haben diese UrheberRechtsreform in der EU die Lobbyisten großer europäischer Verlage: wie etwa Musikverlage, deren Position darüber gestärkt wird. Ihnen ist diese Reform von Nutzen.

Fabian Schmid vom derStandard schreibt dazu in seinem  Beitrag:

„[ …] großer europäischer Verlage, die so Druck auf Facebook, Google und Twitter erzeugen wollen. Beispielsweise wären die Vorschauen auf Artikel, die in sozialen Medien geteilt werden, von der „Link-Steuer“ betroffen.

Ein weniger strenges Leistungsschutzrecht ist in Deutschland seit 2013 in Kraft. Die großen Verlage erlaubten Google daraufhin, weiterhin Vorschauen auf die Artikel ihrer Medien zu schalten. Die EU-Kommission gab daraufhin eine Studie in Auftrag, um das Leistungsschutzrecht zu evaluieren (Anmerkung: den Sachverhalt zu beurteilen).

Die Studie stellte dem Urheberrechts-Reform Gesetz und einer ähnlichen Regelung in Spanien ein schlechtes Ergebnis aus, die EU-Kommission wollte den Bericht geheimhalten.

Nun sollen Regierungen europaweit zur Umsetzung einer derartigen Regelung gebracht werden. In Österreich gibt es seit längerem Pläne, ein Leistungsschutzrecht einzuführen. Die Regierung könnte sich dann auf die EU-Vorgabe berufen.

Mit den dazu vorgeschriebenen Uploadfiltern sollten die Plattformen dazu gezwungen werden, die auszusieben, die gegen UrheberRecht verstoßen.

Was für einige wenige von großem Nutzen ist, ist für die anderen – den überwiegenden Teil von uns dramatisch

Schaden bringt sie den kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Europäischen Union diese Urheberrechts-Reform

Die Spezialistin für Patientenrecht, Dr. Cornelia Grüner schreibt als auf Facebook dazu:

„Es wäre mir dann unmöglich Beiträge von Zeitungsberichten zu Behandlungsfehlern und Arzthaftung mehr teilen und Fotos werden automatisch gelöscht wenn im Hintergrund ein Plakat oder so zu sehen ist.“

Dr. Helfried Schmidt, Erfinder und Vorstand des „Großer Preis des Mittelstands“ schrieb als Kommentar auf einen Beitrag von mir im Kompetenzwerk Mittelstand zum Thema: Reform des Urheber-Rechts

„Die Gefahr einer solch zentralistischen Vorgehensweise der EU besteht nicht in der Vorschreibung des Krümmungsgrades von Gurken, sondern vor allem in der schleichenden Einführung einer immer umfassenderen Kontrolle und Überwachung, die die eigentliche Kraft des westlichen freiheitlichen Gesellschaftsmodells, die Pluralität der Meinungen und die demokratische Diskussion und Entscheidung ad absurdum führt, indem ein „staatliche Plankommission“ Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg vorbereitet und durchsetzt.“

Sandra Staub, eine Spezialistin für Facebook-Marketing schreibt auf Facebook zur Urheberrechts-Reform:

„Es ist WM. Manchmal ist es sogar warm und sonnig. Ein super Zeitpunkt. Denn jetzt möchte ein Mann aus Deutschland in der EU eine Art LINKSTEUER und einen verpflichtenden UPLOADFILTER FÜR INHALTE auf sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. einführen. Warum es wie Fake News klingt, obwohl es leider aber wahr ist, und was das für Deine und Meine Inhalte heißt, jetzt hier.

Ich gebe zu, ich bin stinkwütend. So richtig. Weil mich das Thema aufregt und weil es schon bis zum 20. Juni entschieden wird. Und weil vermutlich wieder mal niemand was gehört hat, bevor es dann durch ist. So ein bisschen wie mit der DSGVO.

Also:
Schon 2016 hab ich mal darüber getwittert, dass es wohl Bemühungen gibt, eine Linksteuer einzuführen. Damals hatte ich unter dem Hashtag #safethelink darüber gelesen und dann mit meinem EU-Abgeordneten getwittert. Heraus kam, dass er es als Witz abtat. Ich dachte mir, hey biste falschen Informationen aufgesessen. Kann mal passieren. Tweet gelöscht. https://twitter.com/search… – Inzwischen hab ich nochmal nachgefragt, aber keine Antwort erhalten.Dann bekomme ich vor einigen Tagen eine Push-Nachricht auf mein Handy. Es war der Ticker des renommierten t3n Magazin, das ich fast täglich nach Neuigkeiten durchsehe.

Die Kurzfassung:
Es soll verboten werden, öffentliche Inhalte zu verlinken ohne dafür zu bezahlen oder eine Genehmigung einzuholen.

Es soll EU-Leistungsschutzrecht heißen und eigentlich Zeitungen schützen. Was es damit aber gleichzeitig tötet, ist unsere Freiheit, Links zu öffentlichen Seiten zu setzen. Oder Traffic zu erhalten, der auf unsere Webseiten und Blogs von Verlinkungen kommt. Oder auf Wikipedia kostenlos zu verweisen. Oder in einem eigene Beitrag kostenlos auf andere Quellen zu zeigen. Ja, das soll er werden, der Artikel 11 des neuen EU-Leistungsschutz-Rechtes. Quasi: Link setzen nur nach vorheriger Genehmigung.

Diese Idee ist so gewaltiger Bullshit, dass ich es Dir garnicht sagen kann.
Vom Verwaltungsaufwand gar nicht zu sprechen. Beim Datenschutz verstehe ich noch, dass es um Bürgerrechte geht. Das ist mit der DSGVO jetzt EU-weit geklärt. Fein.

Aber das?
Moment. Eigentlich bin ich noch nicht fertig. Denn der Oberknaller kommt jetzt:
Ebenso sollen in Artikel 13 alle Online-Plattformen verpflichtet werden, dass sie Uploadfilter führen, die überprüfen, ob diese Inhalte schon mal hochgeladen und urheberrechtlich geschützt wurde. Oder ob im Hintergrund vielleicht irgendwo Musik spielt, für die ich nicht bezahlt habe.
Also Bots und Algorithmen sollen entscheiden, ob das mein Foto ist, oder ob es jemand anders schon mal hochgeladen hat.

Das heißt, wenn ich heute ein Foto mache und das hochlade,
soll ein Algorithmus erkennen, ob es von mir gemacht wurde, oder ob es von jemandem anderen erstellt wurde. Dabei würde das Recht des Ersten gelten. So ein System gibt es schon bei YouTube und es verursacht mehr Probleme als Lösungen. Weil Computer einfach noch nicht so perfekt sind darin. Davon, dass sie keinen Kontext erkennen, ganz abgesehen.

Und ganz nebenbei:
Wenn jemand die Inhalte der Wikipedia in so einen Uploadfilter als seine einreicht, könnte man diese weder weiterschreiben noch nachträglich erweitern. Und ja, das ist wichtig. Wenn jemand Rachepornos hochlädt, hat das Opfer noch einen längeren Weg, um Videos & Fotos aus dem Netz wegzubekommen. Dann muss nämlich gegen den Uploadfilter und den miesen Menschen vor Gericht gekämpft werden. Na bravo.

Und: Wer hat es sich ausgedacht? Das lässt sich sehr genau sagen. MdEP Axel Voss. Ich verlinke ihn jetzt mit Absicht nicht. Ich finde, es ist der falsche Weg, dieser Person mit einen Shitstorm Aufmerksamkeit zu schenken.

Du merkst schon, das regt mich ziemlich auf.
Weil es das das Internet kaputt macht. 🤯Auch weil es meine Auftraggeber und mich in Bedrängnis bringt.

Und es betrifft ganz speziell Dich.
Nie wieder Link zu Zeitungsseiten mit Freunden teilen, die wichtig wären. Nie wieder mit einem lustigen GIF antworten. Nie wieder ein Fan-Video deiner Lieblingsserie sehen. Auch keine Videos mehr per WhatsApp verschicken.

So viele Menschen profitieren vom Internet jeden Tag und kümmern sich dann NICHT um solche Dinge.

„Die werden das schon geregelt bekommen.“

und „

Sowas machen die nicht“.

Ja, denkt man so. Ist aber nicht so. Hat man bei der DSGVO ja sehr gut gesehen.

Wer selbst nix tut, braucht sich nicht aufzuregen, wenn es nicht so ist, wie man es wollte. Gerade wenn man etwas hätte tun können, wie in diesem Fall.

[…]

Wikipedia warnt ebenfalls, genau wie Open-Sorce-Plattformen

Wikipedia warnt vor den Folgen, dass durch dieses Prozedere der Zugang zu den freizugänglichen Inhalten erschwert wird.
Open-Sorce-Plattformen (das sind Plattformen, die kostenfreie Software anbieten. Das ist möglich, weil viele Nutzer an der Entwicklung dieser Software mitarbeiten. Wie beispielsweise die Software für WordPress oder das Betriebssystem Linux)
 

Die Piraten-Abgeordnete Julia Reda, die den globalen Widerstand der Netzgemeinde gegen die geplante Internetzensur anführt:

„Diese Maßnahmen werden das Internet kaputt machen. Menschen werden schon im Alltag Schwierigkeiten bekommen wie beispielsweise beim Diskutieren von Nachrichten oder beim Äußern ihrer Meinung im Netz. Unsere Freiheit zur Teilhabe einzuschränken, um den Sonderinteressen großer Medienkonzerne zu dienen, ist nicht akzeptabel. Ich werde dieses Ergebnis angreifen und eine Abstimmung des Europaparlaments darüber nächsten Monat beantragen. Wir können dieses Ergebnis noch drehen und das freie Internet verteidigen.“

Fabian Schmid schreibt in seinem Beitrag über die massiven Bedenken zur geplanten Urheberrechts-Reform

zu den dann vorgeschrieben Hochladafiltern für Beiträge von uns Nutzern in der EU

„Die Upload-Filter stünden laut Kritikern im direkten Widerspruch zu anderen Passagen im EU-Recht, das die permanente Beobachtung von Nutzern verbietet. „

Mittels dieser Filter können wir, die Bürger der EU  – und  wir sind 550.000.000 Millionen –  ansonsten total überwacht werden. Ich dachte diese Zeiten liegen hinter mir, als die Mauer fiel.

Jetzt wollen die EU Parlamentarierer eine virtuelle Mauer um Europa errichten. Parlamentarierer handeln wieder ihrers Auftrages für die Allgmeinheit Politik zu machen. Sie mache Politik für einzelne Menschen.

Mozilla – ein Unternehmen, das von Anbeginn für die Freiheit des Internets steht-

bringt noch einmal alle massiven Bedenken und Forderungen auf den Punkt, was die Urheberrechts-Reform

„Der Entwurf erschwert das Teilen und Zugreifen auf Nachrichteninhalte im Internet. Er zwingt die meisten Online-Plattformen alle veröffentlichten Inhalte – wie YouTube-Videos, Facebook-Kommentare und DeviantArt-Einreichungen – zu überwachen. (Mehr erfahren)

„Jeder in Europa sollte das Recht haben, Inhalte zu verändern, Parodien zu erstellen und seine Ideen im Internet zu veröffentlichen – diese Formen der Meinungsfreiheit machen das Internet aus. Der aktuelle Entwurf enthält keine Ausnahme für Inhalte, die Nutzer tagtäglich erstellen. (Mehr erfahren)

Wissenschaftler / Bibliothekar
Der Entwurf erlaubt nur wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen Texte und Datensätze zu durchforsten, aber aus unserer Sicht sollten noch mehr Menschen – wie Bibliothekare, Journalisten und unabhängige Wissenschaftler – auf Informationen zugreifen können, mit denen sie innovative Lösungen für Europa entwickeln. (Mehr erfahren)“

Da schließe ich mich an. Meine Arbeit als Biographin lebt zu großen Teilen von Recherchen. Recherchen die mir vielen Enzeklopedien für Wirtschaft und für die Welt ermöglichen. Wenn mir der Zugang verwehrt wird und ich für jede einzelne Information bezahlen muss, kann ich meinen Laden dicht macht.

Ich schließe mich Sandra Staub an die sagt:

Alle Internet- und Online-Marketer sollten aufstehen und sich dagegen aussprechen.

Ich stehe auf und sage nein zur Änderung der Urheberrechtsreform und bitte Sie, es mir gleich zu tun

Das ist das, was wir machen können, wie die SEite https://changecopyright.org
verrät:

Jetzt unseren zuständigen EU Abgeordneten anrufen!

Das ist der Vorschlag:

  1. Bitte besuchen Sie diese Seite während der Geschäftszeiten, um Ihren Anruf zu tätigen: Montag–Freitag, 9:00-18:00 MESZ.
  2. Legen Sie Ihr Telefon griffbereit.

  3. Geben Sie Ihre Telefonnummer in das folgende Feld ein

    und klicken Sie auf „Jetzt anrufen“.

  4. Gehen Sie ans Telefon, wenn es klingelt. Sie sind dann mit einem Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) verbunden.

  5. Lesen Sie das folgende Skript vor:

    „Guten Tag, ich bin [Vorname, Nachname] und komme aus [Stadt, Land].“

    „Ich möchte über die Urheberrechtsreform sprechen. Ich bin [Technologe, Ersteller von Inhalten, Wissenschaftler, Bibliothekar, Künstler, usw.] und bin der Meinung, dass der Vorschlag zur Urheberrechtsrichtlinie der Europäischen Kommission Innovation und Kreativität in der EU schadet. Das sie die Meinungsfreiheit einschränkt und diktatorisch ist.“

    oder

    „Bitte lehnen Sie Artikel 11 und 13 ab. Die Zukunft der europäischen Innovation hängt von Ihnen ab.“

    „Danke für Ihre Zeit und Ihre Mitarbeit an einer verbesserten Urheberrechtsrichtlinie für Europas digitalen Binnenmarkt.

Bitte besuchen Sie diese Seite während der Geschäftszeiten, um Ihren Anruf zu tätigen: Montag–Freitag, 9:00-18:00

Anschließend bitte eine E-Mail schreiben an mit diesem oder ählichem Inhalt

https://act1.openmedia.org/savethelink

  1. „Guten Tag, ich bin [Vorname, Nachname] und komme aus [Stadt, Land].“

    „Ich möchte über die Urheberrechtsreform sprechen. Ich bin [Technologe, Ersteller von Inhalten, Wissenschaftler, Bibliothekar, Künstler, usw.] und bin der Meinung, dass der Vorschlag zur Urheberrechtsrichtlinie der Europäischen Kommission Innovation und Kreativität in der EU schadet. Das sie die Meinungsfreiheit einschränkt und diktatorisch ist.“

    oder

    „Bitte lehnen Sie Artikel 11 und 13 ab. Die Zukunft der europäischen Innovation hängt von Ihnen ab.“

    „Danke für Ihre Zeit und Ihre Mitarbeit an einer verbesserten Urheberrechtsrichtlinie für Europas digitalen Binnenmarkt

  2. Oder hier die vorgeschlagene Fassung, wenn wir auf obigen Link klicken für ein offenes Internet
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich schreibe über die bevorstehende Debatte im JURI-Ausschuss der Europäischen Kommission über das Urheberrecht in der Richtlinie über den digitalen Binnenmarkt.

    Als mein Vertreter bitte ich Sie, die Kollegen Ihrer Partei im JURI-Ausschuss zu drängen, sich gegen Artikel 11 und Artikel 13 der Kommissionsvorschläge, die auf eine Zensur im Internet hinauslaufen, und für die Änderungsanträge 95 und 101 auszusprechen, die diese innovativen und die freie Meinungsäußerung erstickenden Vorschläge umkehren würden.

    Über 120. 000 Internetnutzer haben Nein zu diesen schrecklichen Vorschlägen im Plan der Kommission gesagt, und wir alle beobachten sie aufmerksam. Sie haben die Möglichkeit, sicherzustellen, dass dieses Gesetz für Ihre Wähler funktioniert.

    Hier sind einige Gründe, sich für ein funktionierendes Internet einzusetzen:
    Artikel 11, das neue Recht für Presseverleger, wird ernsthaft schaden, wie wir alle Nachrichten online teilen und abrufen können.

    Experten weisen darauf hin, dass Artikel 11 eine Link Tax darstellt, da er den Verlagen die Möglichkeit gibt, Gebühren für das Teilen von Textabschnitten, die Hyperlinks begleiten, zu erheben.

    Kürzlich haben 60 prominente Wissenschaftler diesen Vorschlag einstimmig abgelehnt.Neue digitale Start-ups in der EU, die nie in der Lage sein werden, auf den Weg zu kommen, wenn sie gezwungen werden, Gebühren für die gemeinsame Nutzung von Links zu zahlen.

    Die Öffentlichkeit und Experten sind sich einig, dass die Link-Steuer schlecht ist. Es wäre undemokratisch und ungerechtfertigt, sie weiter voranzutreiben.

    Artikel 13, wird Online-Plattformen zwingen, das Verhalten ihrer Nutzer zu überwachen und Technologien zu entwickeln, um Uploads, die eine Urheberrechtsverletzung darstellen könnten, präventiv zu zensieren. Es wird die Online-Kreativität drastisch zensieren.

    Es ist gegen die Europäische Charta der Grundrechte, die unsere Privatsphäre schützt.Dies wird die Dominanz einiger großer Player im Web festigen – nur die größten Websites und Mediengruppen werden es sich leisten können, diese Tools zu entwickeln und zu implementieren.

    Die Kommission hat das öffentliche Feedback dazu völlig ignoriert. Als EU-Bürger möchte ich, dass Sie als mein Abgeordneter für mich eintreten.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Mit guten Grüßen Biographin Irene Wahle

An der Kamagne auf change.org „Rettet das Internet“ beteiligen

Bisher haben 563.917 ihre Meinung kund getan.

 

Danke für Ihren – euren Einsatz als mündige EU Bürgerinnen und Bürger, die Demokratie leben wollen.

Biographin Irene Wahle
Expertin für Lebens- und Unternehmensbücher

Update (1)

Gerade mit der Nummer, die ich in meinem Blog angegeben habe, bei der Vizepräsidentin der Europäischen Union Evelyn Gebhard in deren Büro gelandet. Auch Sie lehnen die bisherige Form Artikel 11 und 13 ab und freuen sich über unsere Rückenstärkung. Also anrufen auf der angegebenen Nummer.

Sagen wer Sie sind, was Sie tun und warum Sie gegen diese Fassung des EU UhG sind.
Frau Lara Popovic hat mir die Nummer des EU Abgeordneten gegeben, der für diese Vorlage verantwortlich ist: Axel Voss. Sie meinte, wir sollen uns direkt an ihn wenden: Telefon: +32228445302

Update (2)

Schlechte Neuigkeiten Der Standard schreibt: Europa ist einen Schritt näher an einer „automatischen Überwachung“ von Nutzern. So bezeichnen zumindest 70 IT-Koryphäen wie WWW-Erfinder Tim Berners-Lee und Wikipedia-Mitgründer Jimmy Wales den umstrittenen Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform, der Konzernen die automatisierte Überprüfung von hochgeladenen Nutzerinhalten auf Urheberrechtsverstöße.“

 

Update (3) Ich habe einem der Inititatoren des neuen Urheberrechts eine E-Mail geschrieben an inf@axel-voss-europa.eu

Sehr geehrter Herr Voss,
das habe ich getan und wende mich, wie bereits erwähnt, direkt an Sie… Ich bin seit 2004 freiberuflich als Abschiedsgestalterin, Autorin und Auftragsbiographin tätig.
Die Paragraphen 11 und 13 schränken auch mich in meiner Freiheit als Künstlerin ein.
Meine Leistungen sind erklärungsbedürftig.
Und die Möglichkeit mich mit meinen Leistungen sichtbar zu machen bietet mir das Internet.
Zum anderen vermarkte ich meine biographischen Dienstleistungen zu einhundert Prozent über das Internet.

Außerdem befürchte ich eine massive Einschränkung meiner Recherchetätigkeit.
Diese macht einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit aus. Ich muss viel recherchieren, um mich in das Neuland meiner Aufträge einzuarbeiten und um Biographien und Firmenchroniken so zu schrieben, dass jeder der eines der von mir geschriebenen Werke liest, sowohl biographische Zusammenhänge, als auch Spezialwissen versteht.
Zum Beispiel beschreibe ich die Entwicklung eines Metallbauernmeisters, der in  Europa die Erneuerbaren Energien voran gebracht hat oder ein  Unternehmen, dass der geheime Gewinner in der Hotelzuliefer-Industrie ist. Oder ob es um die Entwicklung der künstlichen Beleuchtung in Berlin seit 1678 ist.
Das Urheber-Gesetz in der momentanen Fassung ist eine Katastrophe für mich.
Ich befürchte Behinderungen meiner Arbeit.
und zum anderen habe ich Angst davor, dass die in Ihrem Gesetzesvorschlag vorgeschriebenen  Upload-Filter zur totalen Überwachung von jedem von uns führen.

Ich habe mein halbes Leben mitgemacht, was es bedeutet total überwacht zu werden. Erlebt, dass mir, weil mein Bruder abgehauen ist, Berufswege versperrt worden …
Ich habe mehrfache Hausdurchsuchungen und Repressalien als vierzehn jähriges in der Schule erlebt, eben weil ein Familien-Mitglied über die Grenzen gegangen ist.
Ich dachte, ich muss so etwas nie wieder erleben!
Doch was Sie mit diesem Gesetzesvorschlag in den Paragraphen 11 und 13 erreichen wollen, erinnert mich stark an vergangene Zeiten,
Verehrter Herr Voss…
Ich bitte Sie nun von Herzen im Namen von vielen Bürgern der EU dieses Gesetz zu bedenken.
Auch im Sinne dessen, das wir alle eins sind.
Wenn dieses Gesetz so verabschiedet wird, wie es jetzt ist, dann sind auch Sie davon betroffen.
Auch Sie könnten eines Tages von der totalen Überwachung betroffen sein.
Und so bleibt mir nur die Frage:

„Wie wollen Sie einst erinnert werden?“

Als jemand, der mit geholfen hat, unsere wunderbare EU zu einer Diktatur zu entwickeln,  die einzelnen nützt?
Oder als jemand, der sich stark gemacht hat, für die Freiheit und das Wohl aller Bürger in der EU
Danke für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihre Mitarbeit an der Modifizierung dieser beiden unsäglichen Paragraphen!
Biographin Irene Wahle
Expertin für Lebens-und Unternehmensbücher“

Update (4)

Zwei gute Neuigkeiten, neben dem, was mies ist: Am 04.Juli stimmen die EU Abgeordneten vor dem Parlament ab. Wir alle haben es in der Hand unser Internet in dieser innovativen Form zu retten. Sprechen Sie, wie in meiner Handlungsanleitung angegeben, Ihren EU Abgeordneten persönlich an. Begründen Sie, laut meinen in meinem Blog angegebenen Impulsen. Treten Sie Ihren EU Abgeordneten auf die Füße. Es sind bald EU Wahlen….

 

Update (5) = Erfolgsmeldung

Erfolgsmeldung auf Twitter: „Mir geht das zu sehr unter: LEUTE; EURE KAMPAGNE HAT GEWIRKT!!!!! Erst hat die FPÖ erklärt, die Upload-Filtern etc im Plenum nicht durchzuwinken, heute dann die ÖVP. Damit werden alle MEPs aus .at den Angriff auf ein faires Urheberrecht ablehnen. GUT GEMACHT! FEIERT EUCH!!!“

 

#Für_digitale_Demokratie_und_Innovation

Update (6) 05. Juli 2018

Freude! Das Urhebergesetz wird überarbeitet!
EU UrheberGeesetz

Großer Erfolg: Ihre Proteste haben funktioniert! Das Europäische Parlament hat das Copyright-Gesetz an den Verwaltungsrat geschickt. Es wird am 10-13. September im einzelnen abgestimmt werden. Die Abgeordneten werden die Möglichkeit haben, Upload-Filter und die Link-Steuer abzulehnen.
Bleiben wir dran, um sicher zu gehen.

Weiterführende Links

Vergesst die DSVGO: Das Internet ist in Gefahr
Plattform für digitale Pioniere

Massive Bedenken gegen EU Pläne für eine UrheberRechtsrefom
von Fabian Schmid

Handeln, bevor es zu spät ist
Changecopyright.org

Julia Rede schreibt darüber, dass dieses haarsträubende Urhebergesetz
noch weiter verschärft werden soll

Createrefresh.eu/de/unternimm-etwas

Meinungsäußerung im Kompetenznetzwerk Mittelstand
„eco: EU muss Urheberrechtsrichtlinie überarbeiten
Leistungsschutzrecht, Urheberrechtsrichtlinie | Grenzüberschreitung: Mit Upload-Filtern gefährdet EU die Meinungsfreiheit
Leistungsschutzrecht ist in Deutschland gescheitert – nun droht EU-weit Wettbewerbsnachteil für den Innovations- und Investitionsstandort Europa
: https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter?source_location=discover_feed

Urheberrechtsreform: Piraten rufen zu Protesten gegen Linksteuer und Uploadfilter auf

EU Parlament macht Weg für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht frei
futurezone

EU hält kritische Studie zurück
Zeit online

Wenn Seehofer den Trump gibt
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Durch Uploadfilter werden Postings im Internet zur Glücksache
Heise online

EU-Copyright-Eklat: Dorothee Bär und Netzplitiker gegen Upload-Filter
Heise online

Report über das Leistungsschutzrecht über dass das EU Parlament morgen abstimmt
Europäisches Parlament

Irene Wahle ist seit 2004 freiberuflich als Biographin im deutschsprachigen Raum tätig. Sie schreibt und produziert in Kooperation mit ausgewählten Netzwerkpartnern kostbar gestaltete Biographien, Lebens-Zwischen-Bilanzen und Firmenchroniken. 2008 wurde sie für die von ihr geschriebenen Lebenserinnerungen: „Kandelaber-Heckmann “ mit dem 1. „Deutschen Biographiepreis“ ausgezeichnet. BiographinIW ist als Expertin für Lebens – und Unternehmensbücher ins „Netzwerk der Besten | Großer Preis des Mittelstands“ aufgenommen worden. Mit ihrer Arbeit setzt sich Irene Wahle dafür ein, Leben zu klären, Erinnerungen als wichtigen Bestandteil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, Lebensleistungen zu würdigen und Visionen zu entwickeln. Tel. +49 381 68 63 874 biographie[at]irene-wahle.de

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