Über Van der Bellen und die Kolchosbauern-Bürger der EU

„Mit dem Bargeldverbot wird der Bürger auf den Status von Kolchosbauern unter Stalin degradiert“ …

diesen Gedanken äußerte Dr. Volker Gallandi in dem Beitrag „‚Der schöne Schein‘ Was steckt hinter der Bargeldabschaffung? Und was steht auf dem Spiel?“  in der aktuellen Ausgabe des P.T. Magazins. Herausgeber des Magazins ist die Oskar Patzelt Stiftung, die den „Großer Preis des Mittelstands“ mit finanziert.
„Auf den Status von Kolchosbauern degradiert … “ dieser tiefsinnige und bildhafte Gedanke blieb in meinem Kopf haften. Wohl, weil Stalin, Kommunismus und Sozialismus einen Teil meines kollektiven Unbewussten belegen und damit ein Bestandteil meiner Biographie ist.
Und sicherlich auch, weil dieser Gedanke ein Gefühl in mir spiegelt. Die EU ist entstanden, damit sich die Menschen und Gesellschaften, die den europäischen Kontinent bevölkern sowohl persönlich als auch gesellschaftlich weiter entwickeln können. Viele Dinge, wie die offenen Grenzen in Europa, die dadurch vereinfachten Reisebdingungen und die wirtschaftlichen Erleichterungen für Unternehmen sind grandios. Genau wie das neu entstandene Gemeinschafts-Gefühl in der EU. Da gibt es dann auch das Europäische Parlament, dass mit Unterstützung seiner gewählten Mitglieder Tag ein und Tag aus Entscheidungen trifft. Viele sind sicherlich gut und zu unserem Wohle. Bei vielen anderen Entscheidungen sträuben sich mir die Nackenhaare.  Das tun sie meist dann,  wenn meine Seele signalisiert, das hier etwas wider dem Gemeinwohl und dem gesunden Menschenverstand geschieht.

Wie eben bei der Überlegung, das Bargeld abzuschaffen.

Und das unter dem Deckmäntelchen beispielsweise kriminelle Machenschaften leichter durch diese Handhabung zu entschlüsselen. Die Abschaffung des Bargeldes, so sie denn durchkommt, nimmt uns Bürgern die Freiheit. Geld ist ein energetisches Mittel des Austauschs zwischen Menschen, das persönliches und gesellschaftliches Wachstum garantiert.

Den Geldfluss nur noch virtuell zu erlauben empfinde das als diktatorisch. Denn das macht jeden einzelnen Bürger unserer europäischen Gemeinschaft macht immer durchschaubarer. Wer gläsern ist und dessen Mittel steuerbar sind,  liefert sich damit der Willkür einiger weniger Menschen aus. Auch das ist wider die Demokratie. Ein Miteinander wie in diesem Fall verbreitert  die Scheere zwischen den Regierenden und den Bürgern sowohl in der Landes- als auch in der EU-Ebene immer weiter. Mir scheint, als seien viele dieser Politiker geistig zumeist in der Welt bei  anderen Menschen unterwegs. Es sind Menschen, denen wohl unklar ist, dass wir alles, was wir säen ernten werden. Auch sie werden am Ende immer durchschaubarer und der Willkür anderer ausgesetzt. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Anfangs erwähnte ich die Kolchosbauern unter Stalin.

Stalin predigte und lebte den Kommunismus. Die Befreiung der Arbeiter und Bauern. Die Niederschlagung des Adels und Reichtum für alle. Doch wer die Geschichte weiter verfolgt, erfährt bald, dass durch Stalins Diktatur mehr Menschen umkamen, als Menschen im Zweiten Weltkrieg starben. Stalin missbrauchte wie viele Diktatoren seine Macht, förderte Denunziation und Unterdrückung von Menschen. Sein Ego und seine Selbstherrlichkeit bliesen sich  ins unermessliche auf. All das färbte auf die Menschen dieses riesigen Landes ab. Die Intellektuellen sind zumeist die ersten die in diktatorischen Gesellschaften beseitigt werden. Sie kamen in Arbeitslager, Gulags genannt. Bald nach den Intellektuellen kamen ganz normale Leute in solche Lager. Schon aufgrund von Verleumnungen irgend eines missgünstigen Nachbarn. Sie wurden eingesperrt, hausten unter den menschenunwürdigsten Bedingungen und viele kamen nie zurück. Nachzulesen wie es damals war ist, ist u.a. in dem Werk: „Archipel Gulag“. Geschrieben wurde das Werk von dem russischen Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, Alexander I. Solschenizyn. Die Wikipedia schreibt über dieses Buch:

„Der im Dezember 1973 veröffentlichte Archipel Gulag gilt als sein Hauptwerk und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es ist das bekannteste Werk der oft im Untergrund entstandenen und verbreiteten Samisdat-Literatur aus der Stalin– und Chruschtschow-Ära in der Sowjetunion und die bedeutsamste Darstellung und Kritik des Stalinismus innerhalb der Literatur.“

Diktaturen verschonen auf Dauer niemanden außer ihre Machthaber. Und das auch nur für eine gewisse Zeit. Das beweist beispielsweise die jüngere Geschichte in unserem Land unter Adolf Hitler. Hitler ließ sich 1936 als Lichtbringer feiern. Nur neun Jahre, nachdem die Massen brüllten, dass sie den totalen Krieg wollen, lag Deutschland in Schutt und Asche. Der Diktator hatte sich selbst gerichtet. Es kam zu ihm zurück, was er in die Welt gegeben hatte. Denn alles, was wider die Harmonie des Ganzen ist, trägt den Keim der Zerstörung bereits in sich. Das haben über kurz oder lang alle Diktaturen der Welt in Geschichte und Gegenwart bewiesen.

Das sollten wir uns auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann wieder auf das Europa von heute schauen. Viele Leute haben, so wie ich,  langsam genug davon was in der politschen Ebene alles so entschieden wird. Genug davon, wie in gravirenden Entscheidungen Landespolitik ausgeschlossen wird, wie beispielsweise in der Entscheidungsfindung um TTipp. Eine demokratische Ungeheuerlichkeit und Tyrannei nenne ich das.
Und mit dieser wachsenden Unzufriedenheit kommen wie nach der Weltwirtschaftskrise 1929 wieder Leute daher, die mit leichten Lösungen die Probleme unserer Zeit lösen wollen. In der Bewusstseins-Entwicklung wird dieses Phänomän mit dem Rad der Zeit erklärt. Es bringt uns Menschen sowohl persönlich als auch gesellschaftlich immer wieder in Endlosschleife Erfahrungen, um zu lernen. Solange, bis wir diese Aufgabe gelernt haben. Haben wir die Aufgabe verinnerlicht, löst sich die Aufgabe auch auf. Eindrückliche Zeichen sind die Wahlen in Sachsen – Anhalt und in Österreich. Mögen Sie Warnhinweise an die Regierenden sein.
Zum Glück gibt es auch die anderen Zeichen. Österreichs Wahlkampf, der mir zeigt das es noch etwas anderes gibt, als das was ich zu hören und zu lesen bekomme.  Zeichen die davon erzählen,

Das der gesunde Menschenverstand

Alexander Van der Bellen, Foto Manfred Werner

Alexander Van der Bellen, Foto Manfred Werner

noch immer bei uns in Europa eine Chance hat und das sich immer mehr Menschen weiter entwickeln wollen. Ich wünsche mir, das wir uns das bewusst machen und vor Augen führen. Das wir,  die Menschen die denken, lesen und schreiben können Visionen entwickeln und leben. Das wir respektvoll und auf Augenhöhe miteinander umgehen. Das wir ethische Werte leben. Diese Werte haben es durch die finstersten Zeitalter der Geschichte geschafft. Die Freimauer erbauten dank ihrer Kathedralen, die der Zeit trutzen. Ein weiteres schillerndes Werte-Beispiel ist für mich die Hanse. Das Wort des Ehrbaren Kaufmanns wurde mit Gold aufgewogen. Das Wort besiegelt noch  heute einen Vertrag unter Ehrbaren Kaufleuten.  Und auch diese Werte waren es, die die Hanse in Zeiten der Hexenverbrennungen und der dunklen Nacht des Geistes in Europa unterstützten, sich vollkommen zu entfalten. Werte, die über die Zeit beispielsweise in der „Vereinigung des Ehrbaren Kaufmanns von 1544“ e.V. weiter gegeben werden von Generation zu Generation von Kaufleuten.

Entwickeln wir uns weiter.

Aber ich weiß, alles was passiert gehört dazu und alles wird geschehen wie es soll. Das einzige was ich ändern kann, bin ich selbst. Und in diesem Wissen verfolgte ich beipsielsweise die Wahl des Bundespräsidenten in Österreich. Eine Wahl, an der anders als in der BRD das ganze Volk beteiligt ist. Viele Kandidaten der bisherigen tonangebenden Parteien waren dabei. Sie alle scheiterten. Übrig blieben zwei Männer. So als solle alles so sein. Zwei Männer die exemplarisch für die heutige Athmosphäre in Europa stehen. Für eine überholte Vergangenheit und eine Gegenwart, die auf hoher Qualität Werte leben will.

„Möge der, der für Menschenwürde, Anstand, Werte und wertschätzendes Miteinander steht, gewinnen,“

dachte ich mir. Möge Alexander Van der Bellen ein Schritt in eine neue Entwicklungsstufe Europas sein.  Ein Mensch, in dessen Genen sich Vertreibung, Pluralismus, der Ehrbare Kaufmann und Liberalismus vererbt haben. Seine Eltern flohen nach der Oktoberrevolution vor den neuen Machthabern und landeten am Ende einer langen Odysse in Tirol. (Anmerkung BiographinIW: Was für ein Zufall, wie sich der Bogen meiner Geschichte hier spannt und eine Anmutung davon gibt, wie es den Menschen unter der kommunistischen Diktatur ergangen ist. Ich habe diese Information in einem Zeitonline Beitrag erst nach der Veröffentlichung meines Blogs gefunden)
Zurück zur Wahl. Es wurde spannend. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie so eine emotionale Wahl miterleben dürfen. Eine Wahl, in der die Stimmen aus dem Herzen kamen und die Herzen ansprachen. Mündige Bürger, die sich in Gruppen versammelten, zusammen sangen oder redeten. Eine von diesen Wahlansprachen hat mich so tief im Herzen berührt, dass ich sie hier in meinem Blog verewigen will. Ich möchte mich immer daran erinnern, was Politik auch leisten kann. Gehalten wurde sie von  André Heller, dem österreichischen Schaupieler, Autor, Aktionskünstler und Kulturmanager. Ein Mensch mit einer grenzenlosen Phantasie und einem brillianten Geist, der viele geniale Projekte verwirklicht hat. Er sagte in seiner Rede:

‚[...] Es gibt Hunderttausende und Millionen, die energetisch daran arbeiten, dass es dir gelingt. Dieser unglaubliche Erwartungsdruck unter dem du da stehst. Dabei wird dir klar, dass es nur du tun kannst. Es gibt nicht drei andere Politiker, die einspringen und die man aufs Feld schicken kann. … Da ist in uns allen diese ganze Hoffnung und diese ganze Verweiflung, die erlöst werden wil. Diese Lust auf eine Qualität, die unser Land regieren soll … das konzentriert sich auf dich,  Alexander Van der Bellen. Aber du bist nicht allein … das musst du dir dann denken in solchen Augenblicken. Es gibt Hunderttausende und Millionen Menschen, die daran arbeiten, dass es dir gelingt. … Und du bist für diese Situation ausgesucht worden, weil du es kannst. Du bist der Einzige der in der Lage ist, diese Aufgabe zu erheben. Sonst wärst du es  nicht geworden. So denke ich. [Anmerkung BiographinIW: brandender Beifall und ein tief berührter Van der Bellen]  Und es gibt noch etwas, was ich in 69 Jahren begriffen habe:es wird uns nichts zugemutet, was wir nicht daheben [Anmerkung BiographinIW österreichisch für – bewältigen]  können. Und du kannst es daheben und du wirst es daheben.
Ich lebe in Marrokko. Da gibt es die Berber, die Ureinwohner Marrokkos. […] Die haben eine Theorie  die sie jeden Tag leben. Wenn etwas in der Zukunft liegt, von dem sie zutiefst überzeugt sind, das es geschehen muss … geschehen soll … weil es wichtig, richtig, kostbar ist  für ihr Leben…. Dann sagen sie, anstatt: ich wünsche mir, das dieses oder jenes geschieht…

Ich danke dafür, dass es geschehen wird.

Das ist zweifelsfrei. So können, müssen, sollen, werden wir alle,  die wir das zutiefst in unserem Leben brauchen, bekommen:  das an der höchsten Stelle des Staates Qualität zu Hause ist, genau wie Inspiration, Genauigkeit, Empathie … und soetwas anrüchiges für andere wie Liebe […] Ich verstehe dich und ich will dir das sagen Sascha [Anmerkung von André Heller auf den Abend davor, an dem Van der Bellen wohl sehr emotional war]

Gut, das dir einmal der Zorn durchgeht. [Anmerkung Applaus dafür und Van der Bellen lehnt sich lächeln über die Brüstung und hört weiter zu] Gut, weil niemand von uns will da oben einen ferngesteuerten Robotter sitzen haben. Wir wollen einen Menschen mit Emotionen. Einen Menschen mit dem Recht, sich irren zu dürfen. Mit dem Recht sich lernend zu verwandeln und gescheiter zu werden. Und das jeden Tag.
Ich bewundere dich dafür, wie lange du in der Lage warst, die immer gleichen Phrasen, die immer gleichen Zumutungen für Menschen, die lesen und schreiben können, zu ertragen. [Anmerkung BiographinIW: Lächeln und brandender Applaus im Saal. Beifall der Menge und Lächeln von Van der Bellen] Und ich danke dir dafür, dass du es eines Tages nicht mehr etragen hast…

Sascha, du bist wunderbar. Du wirst getragen von der Begeisterung, von der Zuneigung und von der Zärtlichkeit von Hunderttausenden von Menschen in diesem Land [Anmerkung BiographinIW und ich behaupte – weltweit ]

Ich danke dafür und ich weiß es, dass du am nähsten Sonntag um diese Zeit Bundespräsident bist. [Anmerkung BiographinIW tosender Applaus. Van der Bellen steht auf und verneigt sich vor Andrè Heller]“

Wer die Rede von Andrè Heller anschauen möchte, möge sehen

Eine Woche ist vergangen in der die Welt mitgefiebert hat. In der sich Menschen zu Van der Bellen bekannten, die eigentlich sonst nie öffentlich sagen würden, wen sie wählen. Wie beispielsweise der österreichische Wirtschafts-Stimmcoach Arno Fischbacher. Auch ich habe mich mit dieser Energie verbunden und fest die Daumen gehalten. Es wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Vergangenheit und Gegenwart das haarscharf entschieden wurd  und

Es ist geschehen, was prophezeit wurde:  Van der Bellen ist Bundespräsident

Der für mich Kandidat, der  1944 in Wien geborene österreichische Wirtschaftswissenschaftler  „Grüne“ Van der Bellen hat gewonnen. Grün,  diese Farbe steht in der Spiritualtität für Erdverbundenheit und ein maßvolles Haushalten mit den finanziellen Mitteln. Passt gut zu dem Mann, der zwanzig Jahre als Universtiätsprofessor Volkswirtschaftslehre an den Univesitäten Innsbruck und Wien lehrte. Der erst danach in die Politik wechselte, um elf Jahre Bundessprecher der Grünen zu sein. Aber auch  Klubobmann des Grünen Klubs im Österreichischen Nationalrat und Mitglied des Wiener Gemeinderats und Landtags war. Meinen herzlichen Glückwunsch, Herr Van der Bellen. Ich muss sagen: Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, wie sicherlich vielen Menschen, dass Sie es geworden sind.

An dieser Stelle bleibt mir nur die Bemerkung:

Es gibt sie doch, die mündigen Bürger,

Europa, Pompejii Fresco, wikipedia

Europa, Pompejii Fresco, wikipedia

die in ihrer Verantwortung stehen und vom Wahlrecht Gebrauch machen. Möge all das dazu beitragen, Schritte in die Richtung eines demokratischen Europas zu gehen, dass sich zu seiner vollen Blüte entfaltet. Denn egal wie viele Ecken und Kanten diese demoktratische Gesellschaftsordnung hat. Sie ist geschichtlich bisher die einzige Ordnung, in der der Mensch befähigt ist seine Potenziale voll zu entfalten. Sich selbst zu verwirklichen, zu wachsen und zu reifen. Eine Gesellschaftsordnung für Menschen, die auch scheitern dürfen und sich liebend weiter entwickeln. Bewahren wir alle dieses hohe Gut. Jeder in seiner Maßgabe als mündiger Bürger. Wir alle haben es in der Hand. Wir, das sind 338.500.000 Millionen Bürger der 28 EU Mitglieds-Staaten, haben die Macht und Genialität dazu in uns. Gebrauchen wir sie zum Wohle aller. Packen wir, wie einst die schöne Europa in der griechischen Mythologie den Stier, der fürs Wachstum steht und in der Sage der Göttervater Zeus war, bei den Hörnern.

Ich danke dafür, dass es geschehen wird.

 

 

Weiterführende Links

Erste Rede des Bundespräsidenten Van der Bellen

Ein Flüchtlingskind
Van der Bellen, ein Adliger, dessen Eltern nach der Oktoberrevolution 1917 vor den neuen Machthabern flohen und nach einer langen Odyssee neue Heimat fanden

Charles Haanel – Das Master- Key-System
Wie wir mittels Kraft und Wirkung von Gedanken unsere Visionen verwirklichen

Lass alles weg außer die Liebe
Weil sie ist jene Kraft, die die Weltenseele veredelt und verwandelt

Als ich mich selbst zu lieben begann
Über den großen Mimen  Charles Chaplin und ein Gedicht, das er zum 70zigsten Geburtstag vortrug

Sich auf Augenhöhe begegnen
Woher stammt diese Methapher?

Fürbitte für Frieden, Licht, Versöhnung und Visionen
Gedanken einer Biographin

Europäische Union
Die offizielle Website

Eine Leseliste für (Staats)Manager
Gastkolumne in der Wiener Zeitung von Isabelle Mader, Vorstand des Excellence Instituts

Österreich: In einer Sache ist sich Österreich einig
Beitrag in der Zeit zur Wahl des neuen Bundespräsidenten

Geld ist geprägte Freiheit,
erkannte der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski. Der Gedanke wird in einem interessanten Focus Beitrag zitiert. Ein Artikel der der Frage nachgeht, worum es bei der Bargeldabschaffung wirklich geht.

Irene Wahle ist seit 2004 freiberuflich als Biographin im deutschsprachigen Raum tätig. Sie schreibt und produziert in Kooperation mit ausgewählten Netzwerkpartnern kostbar gestaltete Biographien, Lebens-Zwischen-Bilanzen und Firmenchroniken. 2008 wurde sie für die von ihr geschriebenen Lebenserinnerungen: „Kandelaber-Heckmann “ mit dem 1. „Deutschen Biographiepreis“ ausgezeichnet. BiographinIW ist als Expertin für Lebens – und Unternehmensbücher ins „Netzwerk der Besten | Großer Preis des Mittelstands“ aufgenommen worden. Mit ihrer Arbeit setzt sich Irene Wahle dafür ein, Leben zu klären, Erinnerungen als wichtigen Bestandteil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, Lebensleistungen zu würdigen und Visionen zu entwickeln. Tel. +49 381 68 63 874 biographie[at]irene-wahle.de

6 Antworten auf Über Van der Bellen und die Kolchosbauern-Bürger der EU

  • Hallo, Frau Wahle,

    Großer Beitrag. Danke sehr.

    Helfried Schmidt

  • BiographinIW sagt:

    Die Wahl ist angefochten. In Österreich entwickelt sich ein bizarres Spektal um die Neuwahlen. Dr. Helfried Schmidt schrieb dazu in einer Xing Gruppe „Netzwerk der Besten | Großer Preis des Mittelstands“ einen Kommentar, in der ich diesen Beitrag teilweise veröffentlicht habe:

    […] Hallo, Frau Wahle, Sie schreiben: „Der Bessere Kandidat, der 1944 in Wien geborene österreichische Wirtschaftswissenschaftler „Grüne“ Van der Bellen hat gewonnen. Grün, diese Farbe steht in der Spiritualität für Erdverbundenheit und ein maßvolles Haushalten mit den finanziellen Mitteln. Passt gut zu dem Mann, der zwanzig Jahre als Universitätsprofessor Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Innsbruck und Wien lehrte…“

    Nun: Auch VWL-Professor war auch Bernd Lucke, bevor er die AfD – und dann ALFA – gründete. Das allein ist noch kein Qualitätsmerkmal. Und dass die Wahl jetzt in ganz Österreich und komplett wiederholt werden muss, spricht Bände. Welchen Aufschrei hätte es ausgelöst, wenn van der Bellen wegen „Rechtswidrigkeiten bei der Durchführung der Briefwahl“ verloren hätte!

    Rechtstaatlichkeit und Demokratie bedeutet für mich, dass derselbe Aufschrei passieren muss, wenn er trotz „Rechtswidrigkeiten bei der Durchführung der Briefwahl“ gewinnt.“

    Helfried Schmidt

    • BiographinIW sagt:

      Lieber Doktor Schmidt,
      […]
      Die Farbe grün habe ich insofern ins Feld geführt, als sie für Mutter Erde an sich und die Erhaltung für Generationen steht. Weil sie in der Spiritualität für Arbeit und den daraus gezogenen Gewinn steht. Für die Volkswirtschaft an sich also.
      Vielleicht glaubte auch der von Ihnen aufgeführte Mensch an diese Kräfte und sich im Besitz der Wahrheit befindend.
      In einer Demokratie und in einem Rechtsstaat leben Menschen, von denen sich die einen mehr Gedanken machen als die anderen. Die einen suchen einfache Lösungen und die anderen glauben an den gesunden Menschenverstand.
      Und diesem Umstand ist es wohl zu schulden, dass die Aufschreie unterschiedlich erfolgen … und dann wie zum Hohn von denen, die möglicherweise die Briefwahl untergraben haben …
      Möge auch bei der zweiten Wahl der mit dem gesunden Menschenverstand gewinnen. Ich vertraue. Im Dezember werden wir es wissen.
      Mit besten Grüßen
      Biographin Irene Wahle
      Expertin für Lebens- und Unternehmensbücher

      P.S. Mittlerweile ist auch dieser Termin wieder in Frage gestellt … und das wegen einer bürokratischen Hürde. Es bleibt spannend.

  • BiographinIW sagt:

    P.P.S. Ein Nachtrag
    Ein Gedanke von Charles Haneel, einem amerikanischen Geschäftsmann, Autor, Philosophen und Freimaurer. Er sagte:

    „Alles was wieder die Harmonie des Ganzen ist, trägt den Keim der Zerstörung in sich“

    Wenn wir in der Geschichte zurück gehen, belegen das zahlreiche Beispiele. In diesem Sinne sehe ich das, was gerade um den Mitbewerber um das Amt des Bundespräsidenten passiert. Es kam ans Licht, dass er schon seit letztem Jahr berufsunfähig ist. Was daraus wohl wird.
    Dann habe ich einen wundervollen Wahlspot von van der Bellen gefunden:

    „Ich brauch di und du brauscht mi“ … kann man es besser formulieren?

    In diesem Sinne: Ich danke weiter dafür, das es geschehen wird.

  • BiographinIW sagt:

    Wie wundervoll. Sie, Alexander Van der Bellen haben mich mit Ihrem charmanten Wahlkampf, der aus Zitronen Bonbons machte, nachhaltig beeindruckt.

    Möge nun auch der Weg, der vor Ihnen liegt, Spuren hinterlassen für unsere Welt.

    Herzliche Grüße
    Biographin Irene Wahle

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