Unternehmensnachfolge

Ich will sterben!

Ein Satz, der sich mir eingebrannt hat

und den meine Mutti mehrmals ausgesprochen hat, als sie sich in einer ihrer schmerzvollsten Lebensphasen befand. Nichts und niemand konnte sie von diesem Gedanken wegbringen. Selbst ihr geliebter Enkel blieb als Grund, hier zu bleiben, chancenlos. Irgendwann war ich sprachlos, hörte ihr einfach nur zu und das bis zu dem Tag, an dem sie verstummte. Ich war da und bei ihr, versuchte sie aufzumuntern. So wie meine Schwester und mein Sohn…

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Von einem Menschen der mit ungezählten kleinen Schritten Mutter Erde ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Für das erste Gastinterview in diesem Jahr stand mir Werner Deck Rede und Antwort. Der sechsundsechzig-jährige Herzblut- Malermeister hat seinen Beruf von der Pike auf gelernt. Er ist Unternehmer, Vortragsredner und vielen von uns, so wie auch mir,  als Mister Sozial Medien bekannt.
Mit seinem Malerfachbetrieb, den er über vierzig Jahren als Urenkel des Firmengründers führte, hat er sich auf Privatkunden im Alter 60 plus spezialisiert. Damit hat er mehr als zwei Jahrzehnte vor dem Mainstream die Chancen, die diese Zielgruppe bietet, erkannt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung dotierte diese Unternehmensstrategie bereits 1991 mit dem EKS-Managementpreis und das Wirtschaftsmagazin „impulse“ anerkannte seine Leistungen mit dem „Deutschen Handwerkerpreis“. Viele weitere Ehrungen folgten.

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Die Lebens-Zwischen-Bilanz ist die Belohnung für all meine Bemühungen (2)

„Die beste Rendite meines Lebens“,
definierte er einst diese Zusammenarbeit, in der er unglaublich viel für sich klärt. Ein Umstand der mich als Biographin zutiefst freut. Aber auch weiterhin eine Kooperation, aus der er weiterhin Anregung mitnimmt und in gewohnter Unternehmermanier umsetzt.
Durch seine innere Arbeit verändert sich seine Persönlichkeit seinem Wunsch gemäß. Er wird ruhiger, die Skala seiner Zufriedenheit steigt von Mal zu mal. Er sieht sich heute noch immer in der Verantwortung, definiert diese aber anders. Die Welt um ihn mit seinen Menschen verändert sich auf wunderbare Weise, die ihn noch dankbarer zurück lässt.
Es ist noch immer ein Weg, der auch Rückschläge bereit hält. Denn

„es irrt der Mensch solang er lebt“,

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Meine Lebensaufgabe sehe ich darin, die Welt lebenswert und wertschätzend zu gestalten

Heike Eberle ist mir mit Ihrem offenen Lachen, das mitten aus Ihrem Herzen zu kommen scheint, auf Twitter aufgefallen. Gleichzeitig hatte ich den Impuls: „Ruf doch dort mal an.“ Damals schrieb ich gerade an einem Beitrag über den Nutzen von Firmenchroniken in der Unternehmens- nachfolge und dachte:  „Es wäre doch toll, jetzt mal einen Nachfolgerer als Nutznießer einer solchen Firmenchronik  zu interviewen. Mir fehlte bei dem Anruf allerdings die Vorstellung, dass Frau Eberle, genau die Gesprächspartnerin war, die ich finden wollte. 

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BiographinIW

Irene Wahle

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