Erinnerungskultur

Roger Willemsen und die Ewigkeit

Roger Willemsen ist seit über einem Jahr tot

… und noch immer beschäftigt er mich. Warum das so ist, darüber habe ich im ersten Teil meines stillen Gedenkens für Roger Willemsen geschrieben. Mein erster Blog endete in jenen Augenblicken, als der Autor und Publizist Willemsen seinen 60. zigsten Geburtstag feierte.

Reisen Sie, verehrte Leserinnen und Leser,  mit mir zurück in ins Jahr 2015, bis in jene Augenblicke, als Roger Willemsen mutmaßlich ahnte, dass etwas in ihm seinen Lauf nahm.

Damals gab Willemsen einige Interviews und seltsamerweise wurde er immer wieder zu Gedanken über die Endlichkeit befragt. Ein Interview  gab er für den Express und ahnte wohl kaum, das dies sein letztes Interview sein würde. Der Reporter fragte:

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Joe Kelly: „Ich lebe zufällig dort, von wo meine Ahnen vor 300 Jahren aufbrachen“

Die Ahnen, jene Menschen,

die vor uns unseren Planeten bevölkerten. Ahnen sind die Menschen, dauf deren „deren Schultern wir stehen.“ und die „ihre Spuren in unserem Geist, in unserem Unterbewussten und in unseren Genen hinterlassen haben.

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Wahrhaftiges Denken als Lebensaufgabe

Wahrhaftiges Denken: was ist das denn?

Tausend Antworten darauf mag es geben. Eine von ihnen trifft mich mittens ins Herz. Sie stammt aus einem meiner Lieblingsbücher:

„Das Master- Key-System“

von Charles Haanel. Meinem Gefühl nach hat der amerikanische Geschäftsmann, Autor und Philosoph in diesem Werk die Erfahrungen seines ganzen Lebens nieder gelegt. Der zentrale Schlüssel für ein glückliches, zufriedenes, erfolgreiches und erfülltes Leben liegt nach der Meinung des Autors in geklärten und wahrhaftigen Gedanken.  Das Master Key System ist sein bekanntestes Werk, das früher in 24 Wochenkursen heraus gegeben wurde, um den Leser zu annimmieren, sich Schritt für Schritt durch dieses neuartige Denken zu arbeiten und es zu verinnerlichen.

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Das Licht der Gedächtniskirche erleuchtet die Dunkelheit

Diese Stunden, in denen die Gedächtniskirche Berlin wieder einmal trauervolle Berühmtheit erlangen, berühren mich. Gleichzeitig erinnere ich mich an eine Biographie, an der ich über drei Jahre gearbeitet habe. Sie befasste sich mit der Entwicklung des künstlichen Lichts in Europa. Ganz speziell aber mit der Entfaltung des künstlichen Lichts in Berlin. 1678 erstrahlte die erste Laterne an in der Straße „Unter den Linden“ das ursprüngliche Berlin und entriß die damalige Hauptstadt der Preußen der Dunkelheit. Es waren Kriegsveteranen, die jeden Abend kamen, um die leeren Kanister mit Rüböl nach zufüllen und die Laterne wieder zu entzünden.
Licht wie kaum ein anderes Symbol zum Synomym für persönliche Reifungsprozesse, für den Gewinn von Erkenntnissen. Dafür stehen Sprichworte wie:

„Es ist ihm ein Licht aufgegangen“

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Totensonntag, der Tag des Gedenkens

an Menschen, die von uns gegangen sind. Ich entzünde an diesem Totensonntag 2016 eine Kerze für unsere Verstorbenen und erinnere mich ihrer in Liebe und Dankbarkeit an unsere Weggefährten. Sie alle sind mit ihrem körperlichen Sein aus meinem Leben verschwunden, doch das, was sie ganz tief in sich waren, ist geblieben.

Auf diese Weise sind diese Menschen, die ein Stück des Weges mit mir gegangen sind, ein Teil von mir.  In diesen Kreis schließe ich alle Menschen meiner Ahnenlinie ein, die mich unterstützt haben, die zu sein, die ich heute bin. Sie alle sind zu inneren Figuren geworden, die mir den Rücken stärken und mich weiter durch  mein Leben begleiten.

Dieses innere Erleben wünsche ich allen Menschen und möchte dieses ehrende Erinnern mit einem

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Irene Wahle

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