Abschiedsorte

Die Hütte – ein Wochenende mit Gott

Bin total gerührt von einem Film den ich mir am Ostersonntag angeschaut habe: Die Hütte – ein Wochenende mit Gott.  Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Bestseller des kanadischen Autoren William Paul Young. Ein Film der um die Bewältigung von Trauer kreist. Das jüngste Kind der Familie ist während eines Campingwochenendes entführt, missbraucht und ermordert worden. Schuld- und Hassgefühle, nie enden wollender Schmerz, die Trauer um den Verlust des geliebten Kindes und der Schwester stehen im Raum. Vater und Tochter vermauern sich in ihrem Schmerz. Sind unerreichbar für ihre Mitmenschen und kreisen endlos in ihrem Leid.

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Totensonntag, der Tag des Gedenkens

an Menschen, die von uns gegangen sind. Ich entzünde an diesem Totensonntag 2016 eine Kerze für unsere Verstorbenen und erinnere mich ihrer in Liebe und Dankbarkeit an unsere Weggefährten. Sie alle sind mit ihrem körperlichen Sein aus meinem Leben verschwunden, doch das, was sie ganz tief in sich waren, ist geblieben.

Auf diese Weise sind diese Menschen, die ein Stück des Weges mit mir gegangen sind, ein Teil von mir.  In diesen Kreis schließe ich alle Menschen meiner Ahnenlinie ein, die mich unterstützt haben, die zu sein, die ich heute bin. Sie alle sind zu inneren Figuren geworden, die mir den Rücken stärken und mich weiter durch  mein Leben begleiten.

Dieses innere Erleben wünsche ich allen Menschen und möchte dieses ehrende Erinnern mit einem

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„Kunstvoll Abschied nehmen – Ein Fachbuch fürs Leben“

-> hier geht es zum ersten Teil – „Ich will sterben„, der von der ersten Idee bis zu den Anfängen der Realisierung meines Herzensprojektes berichtet. In diesem Teil meines virtuellen Tagebuchs gehe ich u.a. den Fragen nach:

Wie können wir lernen gut mit Sterben und Tod,  sowie mit dem Ausklang unseres Daseins, umzugehen?
Wie realisiert sich mein Herzensprojekt: „Kunstvoll Abschied nehmen – vom Sterben im Leben und im Tode?“

Im zweiten Teil meines Berichts über die Entfaltung meines Herzens-Buch-Projektes „Kunstvoll Abschied nehmen – vom Sterben im Leben und im Tode“ erfahren Sie etwas über Lebensaufträge, kunstvolles Abschied nehmen und über das Thema Organe spenden.

Das, was du Erlösung nennst, gehört in die Zeit vor deinen Tod

Lebensaufträge ruhen jenseits des Offensichtlichen in unserem Unbewussten. Sie hoffen darauf, von uns erkannt, erlöst und neu gelebt zu werden. Seelenaufträge sind sowohl unsere Gaben, als auch unsere seelischen Dellen. Warum es sich lohnt, herauszufinden, was Lebensaufgaben sind und wie wir ihren Botschaften auf die Spur kommen können, auch davon erzählt das Buch. Außerdem wirft das Fachbuch Fragen nach dem Sinn von allem auf. Beispielsweise die Fragen:

„Wer oder was ist der Tod?“

Wer bin ich, und warum lebe ich, hineingeworfen in die Zeit?“

Antworten darauf finden sich beispielsweise in dem seit der Antike bekannten Ausspruch:

„Erkenne dich selbst“.

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Ich will sterben!

Ein Satz, der sich mir eingebrannt hat

und den meine Mutti mehrmals ausgesprochen hat, als sie sich in einer ihrer schmerzvollsten Lebensphasen befand. Nichts und niemand konnte sie von diesem Gedanken wegbringen. Selbst ihr geliebter Enkel blieb als Grund, hier zu bleiben, chancenlos. Irgendwann war ich sprachlos, hörte ihr einfach nur zu und das bis zu dem Tag, an dem sie verstummte. Ich war da und bei ihr, versuchte sie aufzumuntern. So wie meine Schwester und mein Sohn…

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Jeder Abschied ist ein strahlender Beginn

Oder: Abschied von meinem Gästebuch

Liebes Gästebuch,

seit fast zehn Jahren hast du mich durch die Zeit begleitet und wertschätzende Gedanken von mir bekannten und unbekannten Menschen bewahrt. Ich weiß, du hast dein Bestes gegeben. Lange habe ich dafür in Kauf genommen, dass du hin und wieder mal hinkst. Aber nun sehe ich, dass du im Sterben liegst und einfach dein Leben aushauchen möchtest.

Du hast mir viele Zeichen gegeben und ich habe sie ignoriert. Ich übe und nehme deine Zeichen jetzt an,  denn mit deinem Sterben bedrohst du dieses ganze System und das geht mir dann einfach zu weit.  Zum Glück gibt es immer wieder Netzwerkpartner, die mich unterstützen, die Zeichen zu deuten und Lücken zu schließen  Aber da wo wir bei dir eine Lücke behandelt haben, öffnet sich an anderer Stelle wieder eine Stelle. Diese Kluft ist jetzt untragbar geworden und ich achte deinen Wunsch, dich von mir zu verabschieden …

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Irene Wahle

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