Abschiedsfeier

Roger Willemsen und die Ewigkeit

Roger Willemsen ist seit über einem Jahr tot

… und noch immer beschäftigt er mich. Warum das so ist, darüber habe ich im ersten Teil meines stillen Gedenkens für Roger Willemsen geschrieben. Mein erster Blog endete in jenen Augenblicken, als der Autor und Publizist Willemsen seinen 60. zigsten Geburtstag feierte.

Reisen Sie, verehrte Leserinnen und Leser,  mit mir zurück in ins Jahr 2015, bis in jene Augenblicke, als Roger Willemsen mutmaßlich ahnte, dass etwas in ihm seinen Lauf nahm.

Damals gab Willemsen einige Interviews und seltsamerweise wurde er immer wieder zu Gedanken über die Endlichkeit befragt. Ein Interview  gab er für den Express und ahnte wohl kaum, das dies sein letztes Interview sein würde. Der Reporter fragte:

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„Kunstvoll Abschied nehmen – Ein Fachbuch fürs Leben“

-> hier geht es zum ersten Teil – „Ich will sterben„, der von der ersten Idee bis zu den Anfängen der Realisierung meines Herzensprojektes berichtet. In diesem Teil meines virtuellen Tagebuchs gehe ich u.a. den Fragen nach:

Wie können wir lernen gut mit Sterben und Tod,  sowie mit dem Ausklang unseres Daseins, umzugehen?
Wie realisiert sich mein Herzensprojekt: „Kunstvoll Abschied nehmen – vom Sterben im Leben und im Tode?“

Im zweiten Teil meines Berichts über die Entfaltung meines Herzens-Buch-Projektes „Kunstvoll Abschied nehmen – vom Sterben im Leben und im Tode“ erfahren Sie etwas über Lebensaufträge, kunstvolles Abschied nehmen und über das Thema Organe spenden.

Das, was du Erlösung nennst, gehört in die Zeit vor deinen Tod

Lebensaufträge ruhen jenseits des Offensichtlichen in unserem Unbewussten. Sie hoffen darauf, von uns erkannt, erlöst und neu gelebt zu werden. Seelenaufträge sind sowohl unsere Gaben, als auch unsere seelischen Dellen. Warum es sich lohnt, herauszufinden, was Lebensaufgaben sind und wie wir ihren Botschaften auf die Spur kommen können, auch davon erzählt das Buch. Außerdem wirft das Fachbuch Fragen nach dem Sinn von allem auf. Beispielsweise die Fragen:

„Wer oder was ist der Tod?“

Wer bin ich, und warum lebe ich, hineingeworfen in die Zeit?“

Antworten darauf finden sich beispielsweise in dem seit der Antike bekannten Ausspruch:

„Erkenne dich selbst“.

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Ich will sterben!

Ein Satz, der sich mir eingebrannt hat

und den meine Mutti mehrmals ausgesprochen hat, als sie sich in einer ihrer schmerzvollsten Lebensphasen befand. Nichts und niemand konnte sie von diesem Gedanken wegbringen. Selbst ihr geliebter Enkel blieb als Grund, hier zu bleiben, chancenlos. Irgendwann war ich sprachlos, hörte ihr einfach nur zu und das bis zu dem Tag, an dem sie verstummte. Ich war da und bei ihr, versuchte sie aufzumuntern. So wie meine Schwester und mein Sohn…

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„Ich will Flügel, damit ich fliegen kann, wohin ich will“ (4)

Lesen Sie heute den letzten Teil über die Abschiedsfeier von der kleinen Lara. ( Hier geht es zu Teil 1 und zu Teil 2 und Teil 3)

[ … ]

Mit den Worten

Und Gott dachte, es ist wieder einmal Zeit für ein ganz besonderes Kind“
beginne ich mein ehrendes Gedenken für die kleine Lara, lasse, während ich spreche, meine Blicke hin und wieder über die Trauergemeinde gleiten.

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Ich will Flügel, damit ich fliegen kann, wohin ich will (3)

Lesen Sie heute Teil 3 von Laras bewegender Abschiedsfeier.  ( Hier geht es zu Teil 1 und zu Teil 2 )

Die Abschiedsfeier fügte sich Puzzelstein für Puzzelstein zusammen. Einmal mehr in meinem Leben hatte ich das Gefühl, Gottes Hand führte uns alle zusammen mit unseren einzigartigen Gaben, um eine kleine, große Seele zu verabschieden.

Da waren die Kinder aus Laras Kindergarten
Sie bastelten Sterne, die den Sternenhimmel aus blauem Stoff unter Laras „Wolkenbett“ schmücken sollten. Als Wolkenbett beschrieben Mütter ihren Kindern Laras Sarg. Die Bürgermeisterin, die sich einst in die Knochenmarks-Finder-Kampagne einbrachte, wollte sprechen. Mein Gefühl sagte mir, dass unzählige Menschen zu dieser Abschiedsfeier kommen werden und das es möglicherweise regnet. Diesen Impuls brachte ich ein und es fand sich gar balde ein Sponsor für die entsprechende Lautsprecheranalge. Ein anderer Mensch brachte sich mit einem den Kirchplatz überspannenden Festzelt ein …

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Irene Wahle

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