Bloggen für den Liebster Award

Vor ein paar Tagen öffnete ich meine E-Mails und las eine Anfrage meiner geschätzten Netzwerkpartnerin Constanze Baehr. Die diplomierte Kauffrau ist Geschäftsführerin eines Unternehmens, das sich auf individuelle Software-Lösungen spezialisiert hat. Sie schreibt:

„Hallo liebe Irene, bin auf der Suche nach Bloggern, die ich „Liebster Award“ nominieren möchte und würde Dich sehr gerne dazu einladen und nominieren. […]  Ich würde mich sehr freuen wenn Du an dieser Aktion teilnehmen würdest.“

„Klar, Constanze, das mache ich gern“,
schrieb ich zurück und ich danke dir für die Ehre, das du mich nominiert hast. Ich mag Blogparaden, die in mein Thema passen, auch weil sich während eines solchen Aufmarschs viele Blogger aus unterschiedlichen Blickwinkeln einem Thema näheren und es ausleuchten. Aber was bitte sollte denn nun genau der ‚Liebster Award‘ sein?“,  fragte ich mich. Antwort fand ich in dem mitgesandten Link bei Constanze Baehr und bei der Lady, die sie nominiert hatte,  bei Tina Gallinaro von Extrawerbung Social Media Betreuung pfündig. Frau Gallinaro schreibt:

„Liebster Award ist eine Blogartikelserie, in der sich Blogger gegenseitig 11 Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander. Außerdem können die Leser so mehr über die Blogger und deren Beweggründe erfahren.“

In diesem Sinne nun zur Beantwortung der  an mich gerichteten 11 Fragen.
Lassen Sie sich inspirieren

  1. Wie bist Du auf die Idee gekommen, mit Deinem Blog zu beginnen?
    Die Idee, die eigene Biographie schreiben zu lassen, ist schon mehr als zwei Jahrtausende alt. Trotzdem gehört das Genre der „Biographische Dienstleistungen“ noch immer zu den erklärungsbedürftigen Dienstleistungen.
    Obwohl ich auf meiner Website viele Informationen preisgebe, bleibt so einiges offen. Das entnehme ich den Anfragen, die mich erreichen. Hinzu kommt ein weiterer Umstand:  ich habe viele Jahre leidenschaftlich gern Tagebuch geschrieben.  Irgendwann haben ich das jedoch eingestellt, weil die Kisten und Kasten in meinem Hause voll waren und ich dachte: „Bald muss ich für meine Tagebücher ein extra Lager anmieten.
    Einen Blog zu eröffnen, indem ich über meine Arbeit aufkläre, mich als schönen Gegenpol zu meinen langen Textarbeiten in kurzen Textproben austobe und gleichzeitig meiner Passion zum „Tagebuch- schreiben“ fröhnen kann, ist dann einfach die naheliegendste Idee gewesen. Und auch die Raum sparendste. 😉
  2. Betreibst Du einen oder mehrere Blogs?
    Bisher einen.
  3. Bloggst Du als Unternehmen oder eher auf privater Basis?
    Ich blogge ausschließlich für mein Unternehmen.
  4. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Beiträge?
    Sie fliegen mir zu. Sowohl als Reflexionen meines Unternehmens- alltages und meiner eigenen Lebensklärung, als auch aus dem was ich in Print – und Online Medien zum Thema lese, sowie aus Begegnungen mit meinen Mitmenschen.

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    „Wie wäre es mit einem weiteren Blogbeitrag über Königin Luise?, denke ich, während ich im Neuen Garten in Potsdam stehe“, Foto Gert Wagner

  5. Gibt es einen bestimmten Rhythmus, in welchem Du Deine Beiträge veröffentlichst?
    Ich bin Einzel-Unternehmerin mit einem gediegenen Netzwerk. Um die vielfältig damit verbundenen Aufgaben unter einen Hut zu bekommen, habe ich meine Sekretärin in meinem Unterbewussten aktiviert. Sie gibt mir Bescheid, wenn es mal wieder so weit ist und versorgt mich dann mit Inspiriation.
  6. Was sind für Dich die wichtigsten Instrumente, um auf Deine Beiträge aufmerksam zu machen?
    Meine Social Media Kanäle: Twitter, meine Unternehmensseite auf Facebook, Google+, LinkedIn und Pinterest, sowie Seniorbook. Als förderlich hat es sich erwiesen, kurz und knackig auf den jeweiligen Beitrag aufmerksam zu machen. Außerdem erwähne ich in meinem Newsletter, den „Biographischen Neuesten Nachrichten“ die „Stars“. Das sind die Beiträge, die besonders hohe Aufmerksamkeit erzielt haben.
  7. Hand auf’s Herz“: Schreibst Du Deine Beiträge immer nur rein themenbezogen oder versuchst Du manchmal auch „suchmaschinenfreundlich“ zu schreiben?
    Lang und breit habe ich mich mit Suchmaschinenopitimierung auseiander gesetzt. Diese Informationen habe ich abgespeichert und nutze sie intuitiv beim Verfassen meiner Blogbeiträge. Was mich in meinem Tun bestärkt und fasziniert ist die Aussage von Suchmaschinenbeitreibern wie Google:„Inhalt ist der König.“Das ist für mich der Königsweg.
  8. Gibt es einen Beitrag, auf den Du besonders viel Mühe verwendet hast und der Dir ganz besonders am Herzen liegt?
    Jeder Beitrag erfährt bei mir die gleiche Wertschätzung.
  9. Bist Du mit anderen Blogs vernetzt und hältst Du dies für sinnvoll?
    Ich habe einen Blogroll und empfehle darin Blogs, die mir besonders gut gefallen. Zumeist sind es Menschen, mit denen ich vernetzt bin. Also in diesem Sinne bin ich vernetzt und ich halte das für sinnvoll. Es ist ein Beitrag aktiven nett werkelns und wenn ich im Fluss von nehmen, geben und zurückgeben bin, dann verbreiten sich meine Artikel wie von Zauberhand.
  10. Welche Eyecatcher verwendest Du am liebsten? (z.B. Bilder, formatierte Schrift, Videos, Piktogramme, Infografiken…)
    Bilder  die mit dem Artikel korrespondieren sind meiner Auffassung nach die besten Eycatscher. Wichtig ist die Überschrift eines Beitrages. Dann achte ich darauf, meine Artikel so zu strukturieren, dass sie angenehm zu lesen sind. Beispielsweise die Zwischenüberschriften. Sie erleichtern außerdem das Lesen.
  11. Achtest Du beim Veröffentlichen Deiner Beiträge auf
    bestimmte Daten oder Uhrzeiten oder veröffentlichst Du „so, wie es kommt“? Ich lasse mich da von meinem Gefühl leiten. Erfahrungsgemäß morgens, wenn der späte Wurm dem frühen Vogel entflieht.  Aber auch am Wochenende, das merke ich, nehmen sich interessierte Leser gern Zeit in meinem Blog zu stöbern.

Quintessenz:
Der Blog ist für mich neben meiner Website ein wichtiges Marktetinginstrument. Damit ist er ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Alles in allem spielt für mich beim Bloggen meine Intuition eine große Rolle. Es klappt mit der Aufklärung wie ich der Resonanz meiner Kunden entnehme. Es bleibt aber nach wie vor Arbeit und doch Spaß an der Freude.

Ich nominiere:

Nicole Meuerer  von „Umzüge Meuerer“-.
das freundliche Umzugsunternehmen im Rheinland
Heike Schauz von „apprico hs consulting“– Business Feng Shui
Hans Jürgen Bell Privatdozent an der Europäischen Mittelstands- Akademie
für Co-operativ und Mensch, der Zukunft im Team neu definiert
Michael Rajiv Shah (MiSha)
Der Networkfinder, der Klein – und Mittelständische Unternehmen unterstützt, Ihre Social – Media – Strategien zu entwickeln. Außerdem ist er Autor mehrer Bücher zu seinem Thema. Er sagt in etwa: Netzwerken ist nicht das Sammlen von Kontakten, sondern das Pflanzen von Beziehungen.“

Meine 11 Fragen:
1. Warum schreiben Sie einen Blog?
2. Wer sind die Adressaten Ihrer Blogbeiträge?
3. Wann ist Ihrer Erfahrung nach der günstigste Augenblick für die Veröffentlichung eines Blogbeitrages?
4. Ist das Bloggen für Sie Pflicht oder Spaß an der Freude?
5. Wie lange arbeiten Sie an einem Blogbeitrag?
Wird er nochmal überarbeitet? Oder veröffentlichen Sie ihn gleich nach Fertigstellung?
6. Was sind für Sie die wichtigsten Instrumente, um auf Ihre Beiträge aufmerksam zu machen?
7. Wie handhaben Sie es mit den Kommentaren?
Gibt es da Nettikette? Worauf achtest Sie?
8. Gibt es in deinem Blog einen Bereich, den Sie für Gastautoren freigegeben haben?
9. Welche Eyecatcher verwenden Sie am liebsten? (z.B. Bilder, formatierte Schrift, Videos, Piktogramme, Infografiken…)
10. Was ist deine wichtigste Erkenntnis in Punkto bloggen?
11. Was ist Ihre Quintessenz vom Bloggen?

Die Regeln für die nominierten Blogs:
Danken Sie der Person, die Sie für den Liebster Award nominiert hat und verlinken Sie den Blog dieser Person in Ihrem Beitrag.
Beantworten Sie die 11 Fragen, die Ihnen der Blogger, der Sie nominiert hat, stellt.
Nominieren Sie drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
Stellt eine neue Liste mit 11 Fragen für die nominierten Blogger zusammen.
Schreibt diese Regeln in dem Beitrag zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
Informiert die nominierten Blogger über die Nominierung und in dem Beitrag.
Das Logo „Liebster Award“ kann hier herunter geladen werden.

 

Irene Wahle ist seit 2004 freiberuflich als Biographin im deutschsprachigen Raum tätig. Sie schreibt und produziert in Kooperation mit ausgewählten Netzwerkpartnern kostbar gestaltete Biographien, Lebens-Zwischen-Bilanzen und Firmenchroniken. 2008 wurde sie für die von ihr geschriebenen Lebenserinnerungen: „Kandelaber-Heckmann “ mit dem 1. „Deutschen Biographiepreis“ ausgezeichnet. BiographinIW ist als Expertin für Lebens – und Unternehmensbücher ins „Netzwerk der Besten | Großer Preis des Mittelstands“ aufgenommen worden. Mit ihrer Arbeit setzt sich Irene Wahle dafür ein, Leben zu klären, Erinnerungen als wichtigen Bestandteil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, Lebensleistungen zu würdigen und Visionen zu entwickeln.

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