Zu Hause sterben

Roger Willemsen und die Ewigkeit

Roger Willemsen ist seit über einem Jahr tot

… und noch immer beschäftigt er mich. Warum das so ist, darüber habe ich im ersten Teil meines stillen Gedenkens für Roger Willemsen geschrieben. Mein erster Blog endete in jenen Augenblicken, als der Autor und Publizist Willemsen seinen 60. zigsten Geburtstag feierte.

Reisen Sie, verehrte Leserinnen und Leser,  mit mir zurück in ins Jahr 2015, bis in jene Augenblicke, als Roger Willemsen mutmaßlich ahnte, dass etwas in ihm seinen Lauf nahm.

Damals gab Willemsen einige Interviews und seltsamerweise wurde er immer wieder zu Gedanken über die Endlichkeit befragt. Ein Interview  gab er für den Express und ahnte wohl kaum, das dies sein letztes Interview sein würde. Der Reporter fragte:

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Die Botschaften unserer Märchen: Gevatter Tod

Immer wieder schön und wahr. Das Märchen vom Gevatter Tod. Viele Jahre dachte ich, Märchen seien etwas für kleine Kinder, um Ihnen die Welt zu erklären. Doch Märchen sind mehr. Über sie geben wir uns seit vielen Jahrtausenden verschlüsselte Botschaften weiter. Wir können sie mit Hilfe der Sprache unseres Unbewussten entschlüsseln. Das Geschenk: Lösungsansätze für unsere alltäglichen Herausforderungen.

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Denk daran, einmal wird es vorbei sein

An einem Tag der letzten Woche saß ich gegen 22 Uhr vollkommen erfüllt von einem Arbeitstag auf einem Sessel. Ich freute mich, dass eine Lebens-Zwischen-Bilanz Form annimmt und sich die Geschichten langsam in meinem Kopf fügen. Aber auch darüber, welche Wandlungsprozesse ein Kunde in dieser Zeit, dank unserer Zusammenarbeit und seines unbedingten Willens sein Haus aufzuräumen, durchlaufen hat.
Ich war in diesem Augenblick eins mit mir und der Welt. Alles war gut, so wie es war.
Da klingelte mein Telefon. „Wer will den wohl um die Uhrzeit noch was von mir,“ dachte ich so und nahm das Gespräch an, denn im Display sah ich eine mir bekannte Nummer.

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Ars Moriendi oder Abendkleid und Totenhemd

während ich mit einem Leipziger Krankenhausseelsorger telefoniere und mich über Aufklärung für die Organspender austausche, klingelt mein anderes Telefon. Ein Mann ist am Handy, dessen Stimme angestrengt klingt  und mir ein leichtes Frösteln verursacht. Ich ahne, dass es hier um etwas Essenzielles handeln muss, habe aber momentan noch keine Zeit mich ihm zuzuwenden. Notiere seine Kontaktdaten und wir verabreden uns zu späterer Stunde an diesem Nachmittag.

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Fritz Roth der streitbare Ritter und kreativer Schöpfer für unsereTrauerkultur ist tot

„Der Tod ist groß, wir sind die Seinen lachenden Munds, wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns.“ Fritz Roth mochte wie ich die Gedanken des großen Poeten des Todes, Rainer Maria Rilke. Und dieser Satz mag dem Bergisch – Gladbacher Bestatter möglicherweise in die Gedanken gekommen sein, als er Anfang diesen Jahres aus einer Routineuntersuchung heraus, von seiner Erkrankung erfuhr. Er war einer …

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Irene Wahle

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